Urgestein Uli Maurer beendet mit 36 Jahren seine KarriereAbschied vom SC Riessersee

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„Es ist immer schwierig, aufzuhören, gerade nach so vielen Jahren und wahnsinnig schönen Momenten“, sagt Maurer, der sich viel Zeit gelassen hat für seinen Entschluss, um ihn hinterher nicht bereuen zu müssen. „Nur, das war eine Entscheidung für meine Zukunft und meine Familie.“

Künftig wird man den Garmisch-Partenkirchner, dessen Wurzeln beim SCR liegen der den kompletten Nachwuchsbereich bei seinem Heimatverein absolviert hat, nur noch in seiner neuen Rolle hinter dem Grill als neuer „Würschtlmo“ sehen. „Ich hatte die Möglichkeit, ein bestehendes Unternehmen weiterzuführen. Und wenn ich was mache, dann zu 100 Prozent.“ Nach langem Überlegen steht für ihn fest: „Profisport und meinen neuen Job bekomme ich nicht unter einen Hut.“ Auf den SCR wird er aber immer ein Auge haben, die Spiele – wenn möglich – verfolgen. „Mit meinem Stand bin ich regelmäßig auf dem Balkon vor dem Nordfoyer, da werde ich sicher auch mal ins Stadion schauen.“

Maurer ist der Beweis, dass eine Bilderbuch-Eishockey-Karriere aus dem Nachwuchs des SCR durchaus möglich ist. Schon zu Jugendzeiten wurde er für die Nachwuchs-Nationalmannschaften zu drei Weltmeisterschaften eingeladen, im Seniorenbereich brachte er es nochmals auf 17 Länderspiele für Deutschland bei verschiedenen Turnieren. Mehr als 600 Spiele bestritt er in der DEL für Nürnberg, Augsburg, München und Schwenningen. 2018 kehrte er aus dem Oberhaus zum SCR zurück, absolvierte noch drei Saisons für seinen Heimatverein, half mit beim schwierigen Neustart nach dem Aus in der DEL2. In der vergangenen Saison führte Maurer nochmals die teaminterne Scorerliste mit 54 Punkten an. Höhepunkt im nationalen Eishockeygeschehen waren sicher der erste DNL-Titel mit dem SCR-Nachwuchs, der in Deutschland ausgespielt wurde im Frühjahr 2001 als 16-Jähriger. 2016 feierte er mit dem EHC Red Bull München den Meistertitel in der DEL.

Maurer weiß, wem er viel zu verdanken hat nach 19 Jahren im Eishockeygeschäft. „Ich möchte mich bei meinen Eltern und meiner Familie für die jahrelange Unterstützung bedanken. Danke auch an meinen Heimatverein für die Ausbildung zum Profispieler sowie an alle Mannschaften und deren treue Fans, bei denen ich spielen durfte. Ich hatte im Eishockey immer die Möglichkeit, Super-Kameraden kennenzulernen und aufregende Momente zu erleben.“

Beim SCR bedauert man Maurers Schritt verständlicherweise. Ein Zugpferd wie ihn zu verlieren, das schmerzt. „Es gab eine kleine Chance, dass Uli noch einmal weitermacht“, sagt Panagiotis Christakakis, der Geschäftsführer der SCR Vermarktungs-GmbH. Um diese haben die Verantwortlichen auch gekämpft. „Aber jetzt hat er seine endgültige Entscheidung getroffen, und wir respektieren seinen Schritt. Natürlich reißt Uli eine große Lücke, denn mit seiner Einstellung und seinen Führungsqualitäten war er ein sehr wichtiger Spieler. Er ging voran und war stets ein Vorbild.“ Einfach so ziehen lassen wollen die Verantwortlichen das Urgestein freilich nicht. Christakakis hat schon einen Plan: „Einen derart verdienten und sympathischen Spieler wollen wir im Rahmen eines Heimspiels gebührend auf dem Eis verabschieden.“

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