Unzufriedene fordern die Tigers herausEHC Bayreuth

Unzufriedene fordern die Tigers herausUnzufriedene fordern die Tigers heraus
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Schon im Vorjahr (Vierter mit frühem K.o. in den Play-offs) blieb eher ein negativer Rückblick trotz prominentem Kader übrig, aber die neue Vereinsführung stellte sich der schwierigen Aufgabe und bastelte mit den „neuen Besen“ Trainer Leask und sportlichem Leiter Ancicka nach dem Abgang einiger Leistungsträger eine durch junge, talentierte Spieler aufgefüllten Mannschaft zusammen. Um die verbliebenen Topstars Torwart Cinibulk, und Ex-Nationalspieler Fical im Sturm, sollten die neuen „Kontis“ B.Nunn (Angriff, Florida ECHL, USA) und T.Schmidt (Abwehr, Tch, Kadan) die Führung der „jungen Wilden“ übernehmen. Mit Sochatzky (Deggendorf) und Tegkaev (Hamm, OL West) hat man nur zwei weitere Akteure im Kader die sich schon in höheren „Herrenligen“ bewährt haben. Da die „neuen Leistungsträger“ aber allesamt noch hinter den Erwartungen blieben, liegen die Ostbayern aktuell mit 17 Punkten nur auf Platz neun und konnten am letzten Doppelspielwochenende gegen Füssen zumindest drei Zähler für sich verbuchen. Beim Hinspiel in Bayreuth behielten die Oberfranken knapp die Oberhand und so hofft man bei den Domstädtern auf Revanche, bei der eventuell auch wieder der sehr starke DEL-Förderlizenzler Rinke aus Ingolstadt mit helfen wird.

Auch beim Sonntagsgegner im Tigerkäfig (18 Uhr), den Mighty Dogs aus Schweinfurt, hatte man sich zu Saisonbeginn etwas mehr (Play-off-Qualifikation) ausgerechnet, als aktuell Rang elf mit 13 Zählern. Der Start (z.B. 4:3-Heimsieg über Bayreuth) gelang noch halbwegs, doch dann ging es bergab durch zahlreiche Verletzungen und auch zwischenzeitlich viel zu viele Strafen und Sperren. Auf die letzte Hiobsbotschaft (Verletzung von Stammtorwart Dirksen) reagierte man indem mit Martin Fous einen DEL- und Zweitligaerfahrenen Deutschtschechen neu nach Unterfranken gelotst wurde. Bei den Feldspielern ist man inzwischen auch wieder komplett, Kontingentverteidiger Vojta hatte letzte Woche seine ersten Einsätze. Bis auf Filobok (Platz 5 bei Sorern der OL mit 12 T und 12A) und Routinier Nemirovsky (19. mit 6T 15A) haben aber alle noch deutlich Luft nach oben, obwohl besonders im Angriff mit Stähle, Rindos oder Litesov doch einiges an Potenzial im Kader steckt. Team Manager Reiser äußerte sich zuletzt auch so, „dass man nun noch einmal neu starten will, die Mannschaft jetzt aber endgültig in der Pflicht steht“. Einen kleinen Aufwärtstrend konnte man zumindest schon verzeichnen, da man in den letzten vier Partien dreimal in die Punktevergabe kam, wobei alle Kontrahenten dabei ebenfalls aus dem unteren Tabellenbereich kamen. Die größten Baustellen der Mighty Dogs sind die Defensive mit 63 Gegentoren bei nur 47 eigenen Treffern und auch die eklatante Unterzahlschwäche des ERV, wo man mit unbefriedigenden 72 Prozent (fast drei Gegentore bei zehn Situationen) nur den vorletzten Platz im Ligavergleich belegt.

Sehr zufrieden ist dagegen Tigerdompteur Waßmiller mit den bisherigen Vorstellungen seines Teams. „Meine Mannschaft arbeitet in jedem Spiel hart und entwickelt sich seit Saisonbeginn kontinuierlich weiter, so dass wir zwar mit Respekt aber ohne Angst an die nächsten Aufgaben gehen. Außerdem haben wir jetzt den kleinen Vorteil jeden der Gegner mit den Aufschlüssen daraus, schon einmal gespielt zu haben“, blickt er aufs kommende Wochenende. Durch seine große Erfahrung weiß er „Natürlich kann es irgendwann auch einmal eine Delle geben, aber wir versuchen alles, um die so klein wie möglich zu halten oder ganz zu verhindern“ und verspricht wieder eine top eingestellte Truppe. Fehlen werden dabei die Verletzten Juhasz, Pauker und Müller, aber sonst dürfte das Team komplett zur Verfügung stehen. Jeder Punkt zählt und gegen Schweinfurt hofft man auch wieder auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung auf den Rängen im „kleinen Frankenderby“.

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