Überragender Markus Janka hält Sieg festTölzer Löwen gewinnen gegen Deggendorf

Markus Janka. (Foto: Imago)Markus Janka. (Foto: Imago)
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Ein erneut überragender Markus Janka im Tor sicherte den Tölzer Löwen am Sonntagabend einen 4:3 (1:2, 2:0, 0:1, 1:0)-Sieg nach Penaltyschießen gegen Deggendorf. Das Rennen um die beste Play-off-Platzierung bleibt spannend.

Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Andrew Schembri brachte seine Mannschaft in Führung (3.), Florian Strobl glich aus (9.). Jaroslav Koma brachte Deggendorf mit einem Schlagschuss in Überzahl wieder in Front (14.). Zu Beginn des zweiten Drittels überstanden die Löwen eine Unterzahlsituation. Dann wanderten nacheinander zwei Deggendorfer auf die Strafbank. Beide Powerplays nutzten die Tölzer: Lubos Velebny mit einem Schlagschuss (27.) und Thomas Schenkel nach klugem Pass von Franz Mangold (29.) drehten das Spiel auf 3:2. In der 36. Minute leistete sich Benjamin Frank ein unnötiges Foul in der neutralen Zone: Er checkte Johannes Fischer von hinten um, der Tölzer war benommen, musste sich eine ganze Weile behandeln lassen. Schiedsrichter Martin Holzer entschied auf Matchstrafe. In der folgenden Überzahl aber gelang den Löwen kein Tor. Axel Kammerer war in dieser Phase nicht zufrieden: „Das Powerplay war nicht gut. Wir spielen es zu kompliziert, spielen öfter mal einen Risikopass.“ Eigentlich hätten die Tölzer den Sack zumachen können. „Wir haben versäumt, den Todesstoß zu setzen. Da fehlt uns etwas die Schussgeilheit“, sagte Kammerer. So musste Markus Janka im Schlussabschnitt ein ums andere Mal Glanzparaden zeigen, als Deggendorf auf den Ausgleich drängte. Dann kassierte Sebastian Koberger eine Strafzeit wegen Spielverzögerung. Und Radek Hubacek nutzte die Gelegenheit zum 3:3 (57.). „Natürlich ist es ärgerlich, wenn man kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert“, sagte Kammerer in der Pressekonferenz. „Aber Deggendorf ist eine sehr gut besetzte Mannschaft.“

Nach einer torlosen Verlängerung folgte das Penaltyschießen. Markus Janka entschärfte alle fünf Versuche der Gäste während Klaus Kathan einen seiner beiden Versuche verwandelte. Somit blieb den Tölzern der Zusatzpunkt.

„Das war kein schlechtes Spiel meiner Mannschaft“, sagt DSC-Trainer Jiri Otoupalik. „Aber im zweiten Drittel war die Disziplin nicht gut.“ Sehr zufrieden war Axel Kammerer, der sich einen heißen Endspurt um die Play-off-Platzierungen erwartet. „Das wird auf jeden Fall spannend.“

Am Freitag, 15. Januar, treten die Löwen in Sonthofen an. Am Sonntag, 17. Januar, gastieren die Bayreuth Tigers in der Hacker-Pschorr-Arena (18 Uhr).

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