Torhungrige Selber Wölfe gnadenlos effektiv11:3-Sieg beim ECDC Memmingen

Die Memminger Indians standen im Spiel gegen die Selber Wölfe unter Dauerbeschuss. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)Die Memminger Indians standen im Spiel gegen die Selber Wölfe unter Dauerbeschuss. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Den Grundstein für den auch in dieser Höhe absolut hochverdienten Kantersieg setzten die Wölfe mit einer 4:0-Führung im ersten Drittel. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit insgesamt sieben verschiedenen Torschützen ragte Wölfe-Stürmer McDonald als dreifacher Torschütze und vier weiteren Assists heraus.

Die Wölfe kamen mit viel Schwung aus der Kabine und dominierten die Hausherren nach Belieben. Schuss um Schuss flog dem Memminger Torwart Vollmer um die Ohren, sein Gegenüber Deske derweil nur mit sporadischer Beschäftigung. Bis zur neunten Minute mussten sich die etwa 50 mitgereisten Selber Anhänger gedulden, ehe Geburtstagskind Kolb in Überzahl zur Führung traf. Wenig später, als gleich zwei Selber Spieler die Strafbank drückten, kam nun auch Memmingen besser in die Partie, scheiterte jedoch immer wieder am gut aufgelegten Deske. Und dann ging alles ganz schnell: McDonald eroberte den Puck im eigenen Drittel und spielte mustergültig auf den von der Strafbank eilenden Müller, der zum 2:0 für seine Farben einschoss. Es kam noch dicker für die Hausherren. Zwei Minuten vor der Drittelpause erhöhte zunächst Moosberger auf 3:0, für den 4:0-Pausenstand sorgte Lüsch, der einen Schuss von Gare unhaltbar abfälschte.

Auch im Mittelabschnitt machten die Selber dort weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. Die Gastgeber waren weiterhin hoffnungslos unterlegen. Vier Minuten nach Wiederbeginn besorgte Gollenbeck das 5:0. Schiener machte zwei Minuten später das halbe Dutzend voll. Nun hatte dann auch Vollmer, der an diesem Abend von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde, die Nase voll. Für ihn kam Neumann zwischen die Memminger Pfosten. Bei McDonalds 7:0 war auch er machtlos. Nach 30 Minuten war es dann aber so weit: Nach einem Schuss von Pokovic musste Deske sich zum ersten Mal in dieser Saison geschlagen geben. Wenig später hatte Gollenbeck gar das 8:1 auf dem Schläger, verfehlte jedoch denkbar knapp. In der 36 Minute betrieb Ex-Wolf Mudryk mit dem 2:7 etwas Ergebniskosmetik.

Aufgrund der deutlichen Führung nahmen die Gäste nun etwas Tempo aus der Partie, dennoch hatten die Wölfe alles weiter im Griff, auch wenn Memmingen etwas stärker aufkam. Ein 3:5-Unterzahl überstanden die Selber schadlos, fünf Minuten später verkürzte Piskor auf 3:7. Gegen Ende des Spiels gaben sich die Hausherren dann doch noch ihrem Schicksal hin. McDonald verwandelte einen Konter in Unterzahl, wenig später überlistete Moosberger Goalie Neumann mit einem trockenen Handgelenkschuss ins kurze Eck. McDonald krönte seine persönliche Leistung mit einem Hattrick zum 10:3, den Endstand besorgte Müller in Überzahl zum 11:3.

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