Tölzer Löwen treffen auf Peiting und DeggendorfZwei harte Brocken

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Gegen den ECP haben die „Buam“ noch eine Rechnung offen. Etwas über ein halbes Jahr ist es her, als Anton Saal Spiel vier für die Pfaffenwinkler entschied und die Löwen in die Sommerpause beförderte. In einer hitzigen ersten Play-off-Runde bewahrte Peiting den kühleren Kopf. In der Mannschaft des ECP hat sich seitdem nicht viel verändert. Wirft man einen Blick auf die Topscorer des Teams von Neu-Trainer Sebastian Buchwieser, so stechen einem die üblichen Namen ins Auge: Ben Warda, Florian Stauder, Anton Saal und Dominic Krabbat führen die Liste an, darauf folgt der offensivstarke Verteidiger Brad Miller. Auch Ty Morris ist mit drei Punkten aus vier Spielen wieder oben mit dabei. Zuletzt ließ Peiting mit zwei Shutout-Siegen gegen Selb und Landshut aufhorchen. Die insgesamt nur sechs Gegentore spiegeln die starke Defensivleistung der Rot-Weißen wieder. Mit Florian Hechenrieder kann Buchwieser außerdem auf einen der besten Torhüter der Liga zurückgreifen. Für die Löwen gilt es also die starke Peitinger Defensive auszuhebeln und in der Chancenverwertung wie zuletzt eiskalt zu bleiben.

Viele Tore können die „Buam“ auch im Heimspiel am Sonntag gebrauchen. Ab 19 Uhr ist der Tabellenführer aus Deggendorf Gegner der Löwen. Der DSC ist bislang noch ungeschlagen und konnte aus seinen vier Spielen alle zwölf Punkte nach Niederbayern holen. Eine Hiobsbotschaft musste Trainer John Sicinski zuletzt dennoch hinnehmen: Andrew Schembri zog sich eine Knieverletzung zu und wird wohl längere Zeit ausfallen. Ersatz steht aber bereits parat. Patrik Beck, der bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten das DSC-Trikot trug, springt kurzfristig für den verletzten Deutsch-Kanadier ein. Er wird dem Sturm mit den bislang meisten Toren ligaweit damit weiter Tiefe verleihen. Neben Beck konnten die Verantwortlichen schon vor der Saison Curtis Leinweber, Stefan Ortolf und Kyle Gibbons von einem Engagement in der Hochschulstadt überzeugen. Die drei Stürmer konnten bereits 23 Punkte verbuchen. Im Tor steht mit Sandro Agricola ein früherer Löwe, der bislang im Schnitt drei Gegentore pro Partie hinnehmen musste. Das der DSC trotz teilweiser defensiver Schwächen dennoch ganz oben steht, haben sie unter anderem ihrem Powerplay zu verdanken. Mit über 36 Prozent Erfolgsquote haben die Niederbayern das zweitbeste Überzahl der Liga.

Die Tölzer Löwen haben es demnach mit zwei absoluten Topteams der Liga zu tun. Damit es dennoch zu Punkten reicht, hoffen die „Buam“ – sowohl in Peiting, als auch zuhause gegen Deggendorf, auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans.