Tölzer Löwen reisen am Freitag nach LandshutAm Sonntag Spitzenspiel gegen Selber Wölfe

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Am Freitag kommt es zum Duell mit dem EVL am Gutenbergweg. Die bisherigen beiden Auswärtsspiele konnten die „Buam“ mit 4:2 und 3:2 für sich entscheiden, und auch zuhause gab es zwei knappe Siege gegen die Niederbayern. Dass der EV Landshut aber gerade zuhause eine große Herausforderung darstellen kann, zeigte er in den vergangenen beiden Heimspielen eindrucksvoll. Die beiden direkten Tölzer Konkurrenten, der EV Regensburg und die Selber Wölfe wurden mit drei, respektive vier Treffern Unterschied wieder nach Hause geschickt. Der EVL zeigt sich also nicht nur finanziell grunderneuert, auch die Mannschaft scheint wieder zu alter Stärke gefunden zu haben. Topscorer des Teams von Alexander Serikow ist Max Hofbauer mit 38 Punkten, dahinter folgen Peter Abstreiter und Philipp Michl mit jeweils 28 Zählern. Im Tor wechselten sich zuletzt Max Englbrecht und Patrick Berger ab. Es ist nicht nur das Duell des Tabellenzweiten mit dem Tabellensechsten sondern auch das Aufeinandertreffen der beiden besten Unterzahl-Teams der Liga.

Am Sonntag steigt dann ab 18 Uhr ein Spitzenspiel in der Hacker-Pschorr -Arena. Zu Gast sind die Selber Wölfe – derzeit Tabellenführer der Oberliga Süd. Die Oberfranken rangieren acht Punkte vor den Tölzer Löwen, doch in den beiden bisherigen Saisonspielen ist die Bilanz ausgeglichen. Während es in Selb eine 3:5-Niederlage gab, gewannen die Isarwinkler zuhause mit 4:2 gegen die Wölfe. Seit dem letzten Aufeinandertreffen hat sich das Team von Henry Thom aber nochmals verstärkt. Aus Duisburg kam Marvin Deske, und auch Routiner Dan Heilman ist nach einem Zwischenspiel in Höchstadt ins Wolfsrudel zurückgekehrt. Der Deutsch-Kanadier spielte schon von 2010-2016 für den Ligaprimus. Neben den beiden Neuzugängen stellt der VER auch die beiden besten Scorer der Oberliga Süd. Kyle Piwowarczyk und Jared Mudryk konnten insgesamt schon 149-mal punkten. Die 50-Punkte-Marke haben außerdem auch Herbert Geisberger, Michael Dorr und Landon Gare geknackt. Die Offensiv-Power der Wölfe ist nicht von der Hand zu weisen, mit 106 Gegentoren stellen sie allerdings nur die viertbeste Defensive. Die beste Abwehr der Liga haben die Tölzer Löwen, die am Wochenende auf Johannes Huß verzichten müssen, der in Düsseldorf gebraucht wird. Die Löwen haben nach dem Auswärtssieg in Peiting mit den Spielen in Landshut und gegen Selb die Chance, ein Zeichen zu setzen. Damit es zu Punkten reicht, hoffen sie auch auf die Unterstützung ihrer Fans. Am Freitag geht’s um 19.30 Uhr los, das Spitzenspiel am Sonntag beginnt um 18 Uhr.

Mit dem Löwen-Mannschaftsbus zum Spitzenspiel

Eine besondere Aktion hat sich Löwen-Sponsor Reisebüro Sittenauer ausgedacht: Ab sofort fährt er bei Heimspielen der Tölzer Löwen einen Shuttlebus für Fans. Wer also das Auto stehen lassen möchte, noch keinen Führerschein hat oder einfach mit anderen Fans im Bus schonmal die Stimmung anheizen möchte, sollte sich das nicht entgehen lassen. An diesem Sonntag zum Spiel gegen Selb setzt Unternehmer Michael Sittenauer den originalen Löwen-Mannschaftsbus ein. Je nach Verfügbarkeit wird dieser auch in Zukunft die Fans zur Hacker-Pschorr Arena kutschieren.

Die Abfahrtszeiten an Sonntag:

16.10 Uhr Dietramszell, Gasthof Peiß;16.20 Uhr Humbach, Bushaltestelle16.30 Uhr: Ascholding, Bhst Kirche; 16.45 Uhr Geretsried, Bhst Waldfriedhof;17 Uhr Königsdorf, Bhst Hauptstraße; 17.30 Uhr Ankunft Arena Moraltpark Bad Tölz. Unkostenbeitrag sind 5 Euro, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Bitte einfach zur entsprechenden Uhrzeit an der Abfahrtsstelle sein.

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