Tigers wollen gegen Landshut zurück in die ErfolgsspurPlatz zwei im Blick

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Nachdem das eigentlich für dieses Wochenende terminierte Spiel in Deggendorf schon vorgezogen wurde und mit 4:2 für den EHC Bayreuth endete, bleibt diesmal für die Wagnerstädter nur das Heimspiel am Sonntag um 18 Uhr gegen den EV Landshut.

Das niederbayerische Traditionsteam hat sich nach dem turbulenten Sommer inklusive Lizenzentzug in der DEL2 und einem mühsamen Start in der Oberliga Süd inzwischen einigermaßen konsolidiert. Aktuell liegt man mit 55 Zählern auf Platz fünf, was in dem engen Feld zwischen Platz vier und sieben mit nur drei Punkten Differenz noch nicht viel aussagt. Der Kader des EVL – immer noch gespickt mit vielen ehemaligen Topspielern aus Zweitliga-Zeiten – müsste aber trotz einiger Abgänge im Saisonverlauf immer noch deutlich mehr hergeben. Die beiden stürmenden Kanadier Jarrett und Thornton führen zwar die interne Scorerliste an, aber ihre Vita ließ doch deutlich mehr als die gerade einmal 40 Scorerpunkte in über 30 Partien erwarten. Der junge Hofbauer bringt dagegen fast mehr als gedacht und die hochdekorierte Abwehr um ehemalige DEL2-Stars wie Geipel hat erst durch Neuzugang Pozivil mehr Stabilität bekommen. Wichtig für die Steigerung der letzten Wochen mit 13 Zählern aus sechs Partien – ohne Null-Punkte Niederlage – war vermutlich die Rückkehr des lange verletzten Deutsch-Kanadiers Kyle Doyle. Im Tor teilen sich Kai Kristian und der junge Max Englbrecht ziemlich gleichmäßig die Einsätze und konnten die Gegentorflut zu Anfang der Spielzeit doch deutlich reduzieren.

Seitdem das Landshuter Urgestein Bernie Englbrecht auf der Bank das Sagen vom schwer erkrankten Toni Krinner übernommen hat, punkten die Rot-Weißen auch regelmäßiger und holen den Rückstand aus dem Saisonstart Stück für Stück wieder auf, um in den Play-offs vielleicht nochmals neu durchzustarten.

In den direkten Duellen ist die Bilanz bisher positiv für den EHC Bayreuth. An der Isar unterlag man einmal klar mit 0:4 und entführte zuletzt mit großer Fanunterstützung beim 3:2-Penaltysieg zwei Zähler. Im Tigerkäfig gelang ein emotionaler 5:3-Erfolg, allerdings erst mit einer riesigen Willensleistung nach einem 0:3-Rückstand zur Spielmitte.

Nachdem sich die Spieler und Trainer Waßmiller am Samstag bei einer öffentlichen Autogrammstunde den Fragen der Fans stellen, geht es am Sonntag im Tigerkäfig um drei weitere wichtige Punkte. Je nach Verlauf der übrigen Partien kann nach dem Doppelspieltag der zweite Tabellenplatz auch rechnerisch gesichert sein. Damit würde man sich das Heimrecht in der ersten Play-off-Runde und – bei entsprechender sportlicher Qualifikation – der ersten Runde der bundesweiten Oberliga-Play-offs.

Im Hinblick auf die personelle Situation ist man optimistisch, dass alle Spieler des Kaders am Sonntag zur Verfügung stehen. Ob und in welchem Umfang Spieler aus Weißwasser und Ingolstadt zum Kader stoßen werden, entscheidet sich wie immer kurzfristig.

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