Tigers wollen den zweiten Tabellenplatz behaltenEHC Bayreuth

Tigers wollen den zweiten Tabellenplatz behaltenTigers wollen den zweiten Tabellenplatz behalten
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Beim Heimspiel gewährt man dabei allen Kindern bis 14 Jahre mit gültigem Altersnachweis freien Eintritt auf den Stehrängen, um bei dem frühen Beginn den jungen Eishockeyfans der Region noch einen weitern Anreiz für den Besuch zu geben.

Die Bullen aus der südlichsten Stadt Deutschlands sind aktuell Neunter mit zehn Punkten Rückstand auf Platz acht aber schon ziemlich unter Zugzwang, wenn man noch auf den Play-off-Zug aufspringen will. Vermutlich auch deswegen gab es im Saisonverlauf zahlreiche Änderungen im Kader. Schon früh holte man zum Beispiel Torwart Kevin Beech zu Frauen-Nationaltorhüterin Jenny Harß dazu. Zuletzt ging es aber nochmals Schlag auf Schlag bei den Feldspielern des ERC. Mit dem Finnen Joonas Koskinen und dem Deutsch-Tschechen Robin Slanina (zuletzt Crimmitschau, DEL2) bekam Trainer Dave Rich schon vor ein paar Wochen zwei neue Stürmer, denen nun der Amerikaner Andy Contois (ehemals Crimmitschau DEL2, zuletzt in den Niederlanden aktiv) noch folgte. Diese Neuzugänge und die Routiniers um die eingedeutschten Kujala, Sikora oder Vaitl sollen nun für die nötigen Tore sorgen um eventuell doch noch in die Play-offs einzuziehen. Für die Abwehr reaktivierte man Christian Tarrach und ergänzte noch mit Heiko Vogler aus Nürnberg (Bayernliga), wo sonst besonders der offensivstarke Amerikaner Brad Miller heraus sticht. Speziell in den Heimspielen (schon acht Drei-Punkte-Siege) sind die Oberallgäuer auch durchaus gefährlich. Dort gelang ihnen zum Beispiel auch ein 5:2-Heimsieg gegen die Bayreuther, während man zum Saisonauftakt im Tigerkäfig zwar mithielt, beim 4:5 aber genauso wie zuletzt beim klaren 2:8 ohne Punkte die lange Heimreise antreten musste. Mit über 1000 Besuchern pro Heimspiel hat man da auch einen guten Zuspruch.

Mit dem Team von Coach Florian Funk kommt eine Mannschaft am Sonntag in den Tigerkäfig, für die

Konstanz momentan ein Fremdwort ist. Trotz munterem Wechsel zwischen starken und schwachen Auftritten hält man sich noch auf Platz fünf (54 Zähler bei einem Spiel mehr), doch Deggendorf und Peiting drängen vehement von hinten. Mit 119 Gegentoren hat man die meisten aller Play-off-Anwärter und das zeigt deutlich, wo der Schuh beim ECT drückt. Bisher half da auch der nachverpflichtete Ex-Peitinger Lubos Velebny nichts und die beiden jungen Goalies Wölfl und Goll suchen noch nach konstanter Form. Topscorer ist der Waliser Joseph Lewis, gefolgt von T.P. Kimmel, Christoph Kabitzky, Christoph Fischhaber, Florian Strobl und Ex-Nationalspieler Klaus Kathan. Viel Breite, aber kein Akteur unter der Ligaspitze prägen also den Angriff der „Buam“. Durch den großen Aderlass zu Kooperationspartner Nürnberg Ice Tigers in die DEL fehlt momentan vielleicht auch die qualitative Spitze aus der hauseigenen Talentschmiede, um die Aufstiegshoffnungen der neuen Vereinsführung schon jetzt in Angriff nehmen zu können. Weitere Baustellen sind die Spezialteams, wo man ebenfalls nur unteren Ligadurchschnitt darstellt. In den bisherigen Duellen Löwen gegen Tiger behielt jeweils die Heimmannschaft die Oberhand. Beim ECT endete die Partie mit 5:2 und im Tigerkäfig blieb man mit 2:1 nach intensivem Kampf in der Verlängerung erfolgreich.

Das Lager der Oberfranken gleicht aktuell fast einem kleinen Lazarett. Einige Spieler mussten wegen Blessuren einzelne Trainingseinheiten absagen und auch eine Grippewelle schwappt durch die Kabine, was den Trainingsbetrieb doch schon empfindlich stört. Am schlimmsten erwischet hat es allerdings Jari Pietsch beim Spiel in Freiburg. Die Symptome seiner Gehirnerschütterungen traten nach einem Check wieder auf, so dass der Stürmer sich nun per MRT genauer durchchecken lässt und eine Rückkehr in den Spielbetrieb erst einmal offen bleibt. Wer schlussendlich am Wochenende spielfähig ist, muss sich kurzfristig entscheiden und dennoch werden die Tigers alles daran setzen den zweiten Platz zu verteidigen. Entlastung sollte dabei auch wieder Stefan Reiter vom Kooperationspartner Weißwasser bringen, der nun dauerhaft in Bayreuth trainieren und spielen wird. Teammanager Habnitt erklärt dazu: „Die Gespräche mit Trainer Rohrbach und Manager Hantschke laufen schon länger und man ist sich einig, Stefan so am besten fördern zu können. Leider hat ihn aber auch die Grippe erwischt, was einen Einsatz am Wochenende vermutlich unmöglich macht, aber er hat schon gezeigt dass er uns viel helfen kann und auch für ihn ist das nur positiv hier in der Oberliga mit viel Eiszeit sich entwickeln zu können“. Die Rechte an dem jungen Stürmer bleiben aber natürlich bei seinem Stammverein, der ihn bei Bedarf natürlich weiterhin jederzeit auch kurzfristig wieder in die DEL2 beordern kann.

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