Tigers überrollen Regensburg mit Höllentempo EHC Bayreuth

Tigers überrollen Regensburg mit Höllentempo Tigers überrollen Regensburg mit Höllentempo
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Die Vorzeichen dieser Partie standen gut. Denn mit einem Sieg über die dezimierten Donaustädter (sie mussten verletzungsbedingt auf einige Leistungsträger verzichten) könnten sich die Tigers auf den zweiten Tabellenplatz vorschieben. Man hatte sich also einiges vorgenommen und dies merkten die Zuschauer direkt vom ersten Bully weg. Kaum warf der Schiedsrichter die Scheibe zum Bully ein, legten die Tigers sofort los wie die Feuerwehr. Sie überrannten die völlig überraschten Gäste förmlich mit einem Höllentempo. Bevor sich Regensburg überhaupt in diese Partie spielen konnte, klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Gästekeeper Cinibulk. Energisch drängten die Bayreuther ins gegnerische Drittel und Geigenmüller verwandelte ein Zuspiel von Potac und Mayer zum 1:0 per Tunnel. Cinibulk sah bei diesem Treffer nicht ganz unschuldig aus. Die Tigers gaben weiter Vollgas. Angriff um Angriff rollte auf das Gehäuse der Regenburger, die diesem Dauerdruck nichts entgegensetzen konnten. Wenn man sich einmal Luft verschaffen wollte, wurde dies sofort mit einem Konter bestraft. Während Gästecoach Irwin mit einer Auszeit versuchte etwas mehr Ordnung in seine Reihen zu bringen, ließ man im Lager der Tigers nicht locker. Mit weiterhin sehr hohem Tempo nahm man Regensburg jede Möglichkeit um Fuß in dieser Partie zu fassen und zog durch Kasten, Bartosch, Marsall sowie Pietsch bis zur ersten Pause auf 5:0 davon.

Das wollten die Gäste nicht auf sich sitzen lassen und kamen nun geordneter aus der Kabine. Sie versuchten sich Chancen zu erspielen, während sich die Tigers zurückzogen, das Tempo aus der Partie nahmen und sich auf Konterspiel verlagerten. Zwar kamen im Mittelabschnitt die Gäste einige Male in gute Schusspositionen, konnten jedoch kein Kapital daraus schlagen. Die Tigers verstanden es mit einem Mix aus sehr kluger Taktik, Forechecking und Konterverlagerung die Gäste nicht zurück in die Partie zu lassen. Das Drittelergebnis von 0:0 spiegelt diese Taktik wider.

Im letzten Drittel gab Regensburg noch einmal alles. Die letzten Kräfte wurden mobilisiert um doch noch eine Ergebniskorrektur vornehmen zu können. Die Tigers hingegen schonten bereits jetzt ihre Kräfte für das schwere Auswärtsspiel am Sonntag und ließen die Donaustädter kommen ohne jedoch die Defensive zu vernachlässigen. In der 52. Minute durften die mitgereisten Gästefans dann doch einmal jubeln. Merka bediente Huber mit feinem Pass und der zog bei angezeigter Strafe gegen die Tigers direkt zum 5:1 ab.

Während die Gäste weiterhin bemüht waren und nie aufgaben, zogen plötzlich die Tigers das Tempo wieder an. in der 54. Minute fiel fast der sechste EHC Treffer, doch die Scheibe zischte an den Pfosten. Dann jedoch stellte der erneut bärenstarke Geigenmüller den Endstand von 6:1. Er verwandelte einen feinen Spielzug über Kolozvary und Bartosch. Fast hätte Regensburg das Ergebnis etwas korrigieren können. In der 58. Minute gab Schiedsrichter Plitz einen Penalty gegen Bayreuth wegen Hakens aber Sievers im Tor der Tigers entschärfte die Gelegenheit.

Ein überragendes erstes Drittel mit einem fast wahnsinnigen Tempo brachte die Tigers früh auf die Gewinnerstraße. Durch die taktisch kluge Vorgehensweise im zweiten und letzten Drittel konnte man kraftsparend aber stabil agieren. Die Partie war mit nur zwei Strafminuten sehr fair und auf hohem Niveau.

Tore: 1:0 (4.) Geigenmüller (Mayer, Potac), 2:0 (5.) Kasten (Feuerpfeil, Hermann), 3:0 (7.) Bartosch (Geigenmüller, Kolozvary), 4:0 (10.) Marsall (Juhasz, Potac), 5:0 (17.) Pietsch, 5:1 (52.) Huber (Merka), 6:1 (57.) Geigenmüller (Kolozvary, Bartosch). Strafen: Bayreuth 2, Regensburg 0. Zuschauer: 2038.


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