Tigers treffen auf zwei schwer einzuschätzende KellerkinderEHC Bayreuth

Tigers treffen auf zwei schwer einzuschätzende KellerkinderTigers treffen auf zwei schwer einzuschätzende Kellerkinder
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Beim Nachbarrivalen aus der Oberpfalz liegt das an einer weiteren Neuausrichtung des ganzen Teams. Nach den beiden klaren und chancenlosen 0:8- bzw. 1:5-Niederlagen gegen die Tigers in einer langen Misserfolgsserie setzt man dort nun wieder auf die osteuropäische Schiene. Einige Fehlbesetzungen und Verletzungsprobleme hatten den EVW zuvor wieder bis ans Tabellenende gespült. Vor einigen Wochen reaktivierte man Ex-Coach Josef Hefner und besetzte die beiden Kontingentstellen mit den erfahrenen Tschechen Verteidiger David Pojkar sowie Stürmer Jiri Kuchler nochmals neu. Der Abwärtstrend konnte damit zumindest mit neun Punkten aus den letzten fünf Spielen gestoppt werden und deutliche Verbesserungen in nahezu allen Bereichen sind erkennbar. Mit bisher nur 21 Zählern werden die Play-offs aber so oder so ohne die Blue Devils stattfinden und man kann die verbleibenden Spiele nutzen um sich auf den Abstiegskampf vorzubereiten. Mit Marcel Waldowsky und dem allerdings am Freitag gesperrten Ales Jirik, hat man sonst neben dem Ex-Bayreuther Veit Holzmann nur wenige torgefährliche Stürmer. In der Problemzone Abwehr fehlt zwar immer noch die Breite an Qualität, doch haben die bisher einzigen erfahrenen Defender Herbst und Willaschek nun mit Pojkar die dringend benötigte routinierte Verstärkung bekommen. Im Tor versuchen Daniel Huber und Oliver Engmann die Gegentorflut einzudämmen, sind dabei aber auch noch immer auf der Suche nach ihrer Bestform.

Sonntagsgegner Erding steigerte sich zuletzt auch merklich, was viel mit der leichten Entspannung bei der Verletztenliste und der erst kürzlich durch den Kanadier Tory Allen wieder besetzten zweiten Kontingentstelle zu tun haben dürfte. Topscorer Colin Mulvey hat damit die dringend benötigte Entlastung bekommen und schon sehen die Resultate zuletzt deutlich besser aus mit dem sensationellen 7:2-Heimsieg über Regensburg als großem Achtungszeichen. Da Torjäger Daniel Krzizok nach langer Verletzung wieder dabei ist und Andrew Schembri bald seinen deutschen Pass erwartet, können die Gladiators dann im Sturm viel variabler agieren, auch wenn das bei momentan nur 24 Punkten vermutlich zu spät kommt um die Play-downs noch zu verhindern. In der Abwehrreihe des TSV sticht noch der Ex-Profi Sebastian Schwarz heraus, während im Gehäuse wahrscheinlich der junge Timon Ewert stehen wird, da sein Partner L.V.Albrecht wegen einer Matchstrafe noch gesperrt sein dürfte. Die bisher überlegenen Siege (9:4 und 6:0) der Wagner- über die Herzogstädter sind durch die neuen Gegebenheiten nun ebenfalls nur noch Makulatur und sollten nicht dazu führen, dass man diese Spiele auf die leichte Schulter nimmt.

Auch bei den Tigers hat sich in den letzten Wochen personell einiges getan. Die beiden Neuzugänge Warda und Kouba sind nun schon einige Partien dabei, dazu ist der zuletzt gesperrte Torjäger Geigenmüller nun wieder spielberechtigt. Aber mit Routinier Müller hat sich kurzfristig auch noch ein Spieler Richtung Landesligist Pegnitz verabschiedet. Da der verletzte Stürmer Thielsch für lange Zeit erst einmal nicht einsatzfähig ist, muss Trainer Waßmiller nun außer der KGB-Linie neue Formationen zusammensetzen. Warda, Juhasz und Marsall haben aber schon gut harmoniert und sind in dieser Besetzung sicher eine Option für die nächsten Spiele. Ihre bisherigen Vorstellungen und  Scoringbilanzen lassen jedenfalls hoffen, dass sich damit eine dauerhafte Entlastung der Paradereihe gefunden hat. Die anderen Stürmer und bewährten Abwehrpaare (wobei auch da schon gewechselt wurde), sowie die beiden zuverlässigen Goalies ergeben ebenfalls viele starke Variationsmöglichkeiten für die jetzt fast schon sicheren Play-offs. Zusätzlich ist für dieses Wochenende auch Verstärkung aus Weißwasser sehr wahrscheinlich. Für diese heiße Saisonphase eine gute Ausgangsposition schaffen ist das nächste Ziel des EHC Bayreuth.


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