Tigers testen gegen LeipzigTestspiele gegen den Meister der Oberliga Ost

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Zu einem Doppelvergleich (Freitag, 20 Uhr auswärts, Sonntag, 18 Uhr Heimspiel) mit dem letztjährigen Play-off-Halbfinalisten Icefighters Leipzig kommt es am kommenden Wochenende für den EHC Bayreuth.

Nachdem man 2014/15 erst gegen den späteren Aufsteiger Freiburg aus den Play-offs ausschied, hat man im Sommer besonders auf dem Trainerstuhl eine große Veränderung vorgenommen. Auf den Ex-Nationalspieler „Mannix“ Wolf (jetzt in Heilbronn tätig) folgt nun der Ex-Regensburger Sven Gerike und auch im Spielerkader verlor man mit den Stürmern Fiedler und Striepeke etwas Qualität aus der zweiten Reihe. Die Topscorer um die erfahrenen Albrecht, Eichelkraut und dem Tschechen Vrba blieben genauso wie der unter der Spielzeit dazu gestoßene Fominych an der Pleiße und bekamen mit dem Kanadier Snetsinger und einigen Talenten sogar noch namhafte Verstärkung. Hinten sollen Schmitz (zuletzt Neuwied) und Stokowski (Bremerhaven) den Abgang von Rau (nach Sonthofen) kompensieren und vor dem bewährten Goalieduo Staudt und Reukauf aufräumen, um auch in der neuformierten Oberliga Nord unter 17 Kontrahenten wieder einen Spitzenplatz zu sichern.

Mit dem zahlreichen Zuschauerzuspruch in der Fexdom Eisarena Taucha will man nämlich trotz der aufstrebenden Fußball-Konkurrenz vom Zweitligist RB Leipzig auch im Sponsorenbereich der Großstadt dran bleiben und strebt mittelfristig weiter einen Aufstieg in die DEL2 an. Bei den bisherigen Tests (2:9 gegen Dresden und 5:4-Penaltysieg in Weiden nach wechselhafter Partie) machte sich das intensive Training auch noch bemerkbar, aber die Icefighters kämpften sich durch. Neben dem Doppelvergleich mit dem EHC findet am Samstag noch das Rückspiel gegen Weiden bei den Mitteldeutschen statt, bevor man zweimal gegen Schönheide nächste Woche die Vorbereitung abschließt.

Bei den Wagnerstädtern wird der Fokus der Trainingsarbeit langsam auch mehr auf die spielerischen Elemente gelegt. „Im Training studieren wir die Abläufe nun wieder vermehrt ein und bei den Spielen versuchen wir, das soweit wie möglich umzusetzen“, erklärt Waßmiller dazu. Im Spielaufbau hat man sich schon bei der Partie in Zell stabilisiert und nun geht es weiter an den Feinschliff im Angriffs- und Abwehrverhalten. Einen guten Eindruck machte dabei bisher der junge russische Gastspieler Kolupaylo. „Er ist wendig, schnell, gut an der Scheibe und hat Zug zum Tor, das sieht schon oft richtig gut aus“, ist der Tigers-Coach mit ihm bisher zufrieden, ohne schon ein abschließendes Urteil zu fällen. „Geplant ist, dass er am Wochenende neben Busch und Pavlu aufläuft und dann sehen wir weiter“, ergänzt der Bandenchef. Durch die Handverletzung von Kasten, die eine noch unbestimmte Zwangspause des Verteidigers zur Folge hat, lässt er sich auch nicht groß beirren. „Stettmer übernimmt seine Position neben Wolsch und alle anderen Formationen bleiben erst einmal so wie bisher“, schaut er zuversichtlich voraus. Außer ein paar kleineren Blessuren gibt es aktuell keine weiteren Verletzungsprobleme. „Wichtig ist mir eine positive Entwicklung von Woche zu Woche zu sehen, das reine Resultat ist in den Testspielen zweitrangig, wobei wir da auch bisher ziemlich zufrieden sein können“, führt er dazu noch aus um seine positive Grundstimmung über den Zustand seines Teams nochmals zu dokumentieren.

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