Tigers starten erst Sonntag in die OberligaSpielfreier Freitag

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Während die Konkurrenz schon am Freitag ihre Punktspielpremiere feiert, müssen sich die Bayreuth Tigers wegen des ungeraden Teilnehmerfeld bis Sonntag gedulden. Am Freitag ist der EHC spielfrei, aber Sonntag kommt um 18 Uhr aber mit dem Deggendorfer SC gleich einer von vielen Insidern als Geheimtip dieser Spielzeit eingestufter Gegner in den Tigerkäfig.

Das Team von Trainer Jiri Otoupalik belegte letzte Saison nur Platz acht und schied dann in den Play-offs schnell und unspektakulär gegen Aufsteiger EHC Freiburg aus. Damit war man an der Trat nicht ganz zufrieden und so strukturierte man den Kader erneut um. Die wenigen verbliebenen heraus stechenden Konstanten sind Torwart Agricola und die Stürmer Litesov oder der länger verletzte, aber rechtzeitig zum Start der Hauptrunde wieder fitte Patrik Beck. Sechs der letztjährigen acht Topscorer tragen nämlich nun nicht mehr das Trikot der Donauhafenstädter. Für die Defensive holte man das erfahrene Eigengewächs Andreas Gawlik aus Landshut zurück sowie den Slowaken Koma. Durch die langwierige Verletzung von Retzer reaktivierte man auch den schon zurück getretenen Rehthaler nochmals, um da noch etwas mehr Alternativen zu haben. Noch größereres Stühlerücken gab es im Angriff des DSC. Die beiden Janzen-Brüder (zuletzt Heilbronn und Bremerhaven) bekommen Unterstützung vom Ex-Sonthofener Slanina und dem Ex-Erdinger Schembri sowie einen neuen Kontingentmittelstürmer mit dem Tschechen Hubacek. Die Angriffsreihen sind zwar nicht besonders breit aufgestellt, haben aber gleich mehrere schon bewährte Cracks, die in guter Verfassung jedem Oberligisten gefährlich werden können.

Mit dem nun fertig renovierten Stadion und der schon etwas eingewöhnten neuen Vorstandschaft will man bei den Niederbayern dieses Jahr auch sportlich den nächsten Schritt machen. In der Vorbereitung hielt man sich fast schadlos und die beiden 5:3-Siege in den letzten Testspielen gegen die ebenfalls verstärkten Weidener deuteten jedenfalls schon einmal an, dass man auf dem richtigen Weg ist. Der gleiche Gegner reist dann nämlich auch zum Saisonauftakt erneut beim DSC an. Besonders die Janzen-Brüder, Slanina und Hubacek haben sich gegen die Oberpfälzer schon gut warm geschossen.

Im Lager der Oberfranken herrscht ebenfalls Optimismus und so kann man gleich ein höchst interessantes und intensives Auftaktspiel zweier Mannschaften aus dem Vorderfeld der Liga erwarten. Die Bayreuther werden in nahezu allen Umfragen zusammen mit Regensburg, Landshut und Selb als Mitfavoriten dieser Saison angesehen und haben auch intern sicher nicht nur den Klassenerhalt als Zielvorgabe.

Beim zuletzt verletzten Verteidiger Kasten steigt die Hoffnung, dass er spielfähig wird, wobei die letzte Entscheidung darüber kurzfristig fällt. Ansonsten sind alle anderen Akteure wohl auf, was auf die zuletzt erprobten Formationen schließen lässt, aber auch eine für Bayreuth noch neue und ungewöhnliche Konsequenz hat. Durch 23 Spieler im Kader muss bei „voller Kapelle“ immer einer auf die Tribüne, weil nur 22 auf dem Spielberichtsbogen dürfen. „Wir haben eine gute Stimmung in der Truppe, die Vorbereitung lief auch gut und nun sind alle heiß, dass es endlich richtig los geht“, fasst Teammanager Dietmar Habnitt die aktuelle Lage zusammen. Den spielfreien Freitag will man eventuell nutzen, um in Deggendorf zu schauen was die Konkurrenz so macht. „Dort sind zahlreiche Neuzugänge in entscheidenden Positionen das bietet sich an etwas zu spionieren, denn auch Gegner Weiden kommt in ähnlicher Konstellation demnächst in den Tigerkäfig“, erklärt er auch die möglichen Freitagsaktivitäten der sportlichen Leitung beim EHC. „Da sind auf beiden Seiten einige wirklich starke Leute dabei, da kann es nicht Schaden die genauer zu beobachten, denn beide Teams könnten durchaus eine andere Rolle als zuletzt in der Liga spielen und schlagen wollen wir sie natürlich aber trotzdem“, schiebt Habnitt mit einem Augenzwinkern noch nach

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