Tigers nahe am perfekten Auswärtsspiel8:2-Sieg in Deggendorf

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Mit einem Blitzstart zog der Vizemeister den Hausherren schon früh nochmals einen Zahn der Gegenwehr, die sie sich nach der klaren Auftaktniederlage vom Freitag sicher viel vorgenommen hatten. Geigenmüller traf schon nach nicht einmal 90 Sekunden per Nachschuss aus spitzem Winkel und als kurz später Thielsch den Schläger erfolgreich in einen Kasten-Schuss zum 2:0 hielt, sah sich DSC-Trainer Zessack genötigt seine Auszeit extrem früh zu nehmen. Der Versuch, sein Team aufzurütteln, misslang aber, denn das frühe, tiefe Forechecking der Tigers schmeckte ihnen sichtlich überhaupt nicht. Die Gelb-Schwarzen gönnten den Niederbayern kaum Luft zum Atmen, störten effektiv ihren Spielaufbau schon im Ansatz und erhöhten durch einen unhaltbaren Busch-Treffer sowie dem unwiderstehlichen Solo vom glänzend aufgelegten Kolupaylo zum völlig verdienten 4:0-Pausenstand.

Mit dem 5:0 durch Reiter, der eine Einzelaktion übers ganze Spielfeld gegen den eingewechselten Filimonow verwertete, war die Partie dann früh im zweiten Abschnitt vorentschieden. Sogar der verwandelte Penalty von Hubacek, nachdem Sevo einen Schläger unerlaubt gegen den Puck gekickt hatte, brachte nur ein kurzes Strohfeuer der Deggendorfer. Spätestens mit den Treffern vom klasse frei gespielten Kolozvary und einen Alleingang von Kolupaylo, der Filimonow frech auszockte, war die „glimmende Glut“ endgültig erloschen.

Im Schlussdrittel nahm man verständlicherweise einen Gang heraus, behielt aber alles jederzeit unter Kontrolle. Coach Waßmiller verteilte die Eiszeiten quer durch den ganzen Kader und ließ auch Back-up Hartung Play-off-Luft schnuppern. Zwar gelang Koma mit einem Fernschuss eine Ergebniskosmetik, aber den Schlusspunkt setzten nochmals die haushoch überlegenen Tigers. Der pfeilschnelle Kolupaylo zog noch einen rasanten Sprint an und verwandelte sein Break trocken zum Endstand.

Phasenweise war das eine Eishockey-Demonstration des EHC gegen müde, aber auch völlig chancenlose Niederbayern. Läuferisch wieder ein Klassenunterschied, aber auch fokussiert erfüllte jeder seine Aufgaben für diese starke Mannschaftsleistung, die die Tür zur nächste Play-off-Runde für die Wagnerstädter nun weit aufgestoßen hat. Von den gut 150 mitgereisten, stimmungsvoll mitgehenden Tigersfans wurde das Team verdientermaßen gefeiert und kann am Dienstag im heimischen Tigerkäfig schon alles klar machen.

Tore: 0:1 (2.) Geigenmüller (Kolozvary, Potac), 0:2 (3.) Thielsch (Busch, Marsall), 0:3 (16.) Busch (Kasten, Thielsch), 0:4 (19.) Kolupaylo (Geigenmüller, Potac/4-3), 0:5 (23.) Reiter (Sevo, Feuerpfeil), 1:5 (29.) Hubacek (Penalty), 1:6 (35.) Kolozvary (Thielsch, Kasten), 1:7 (40.) Kolupaylo (Peleikis, Potac/4-4), 2:7 (55.) Koma (Slanina, Rehthaler), 2:8 (56.) Kolupaylo (Kolozvary, Geigenmüller). Strafen: Deggendorf 14, Bayreuth 14. Zuschauer: 984.

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Oberliga Süd Meisterrunde

Freitag 21.02.2020
Starbulls Rosenheim Rosenheim
4 : 1
Eisbären Regensburg Regensburg
EV Lindau Lindau
1 : 5
EV Füssen Füssen
EC Peiting Peiting
5 : 3
Selber Wölfe Selb
SC Riessersee Riessersee
7 : 2
Deggendorfer SC Deggendorf
Blue Devils Weiden Weiden
5 : 4
ECDC Memmingen Memmingen
Sonntag 23.02.2020
Selber Wölfe Selb
- : -
EV Lindau Lindau
Eisbären Regensburg Regensburg
- : -
Blue Devils Weiden Weiden
ECDC Memmingen Memmingen
- : -
SC Riessersee Riessersee
EV Füssen Füssen
- : -
Starbulls Rosenheim Rosenheim
Deggendorfer SC Deggendorf
- : -
EC Peiting Peiting
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