Süd-Oberligisten organisieren sichKeine Teilnahme am Treffen in Ratingen

(Foto: Imago)(Foto: Imago)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Es besteht die Gefahr, dass die Oberliga Süd in der kommenden Saison nur mit neun Vereinen dasteht. Die Gründe: Der EHC Klostersee hat sich aus der Oberliga zurückgezogen, und der DEL-Club Hamburg Freezers verschwindet von der Bildfläche. Es könnte sein, dass Bremerhaven in die DEL nachrückt und Regensburg oder Heilbronn in die DEL2. Für die Oberliga eine höchst problematische Entwicklung. Die Vereine der Oberliga Süd wollen das nicht einfach so hinnehmen und haben sich jetzt organisiert. Bei einem Treffen von Vertretern aller Clubs am vergangenen Donnerstag wurde ein Sprecherausschuss gebildet. Stefan Endraß (EV Landshut), Peter Gast (EC Peiting) und Thomas Maban (Tölzer Löwen) bilden dieses Gremium, das künftig die Belange der Oberliga-Süd-Teilnehmer gegenüber dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) vertreten soll. „Es war ein Super-Treffen“, berichtet Maban. „Die Stimmung war sehr positiv. Wir haben alle Beschlüsse einstimmig gefasst. Die Liga zieht an einem Strang.“

Der erste Einsatz für den Sprecherausschuss steht in der kommenden Woche an: Dann ist ein Treffen mit Vertretern des DEB geplant. An der vom Deutschen Eishockey Bund in Ratingen einberufenen Ligentagung am Wochenende nahmen die Süd-Oberligisten nach einstimmigem Beschluss dagegen geschlossen nicht teil.