Süd: EC Peiting ganz vorne – EV Landshut wird holt sich VizemeistertitelSechs Achtelfinalpaarungen stehen fest

Der EC Peiting (weiße Trikot) geht trotz der Niederlage gegen Selb als Süd-Meister in die Oberliga-Play-offs. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)Der EC Peiting (weiße Trikot) geht trotz der Niederlage gegen Selb als Süd-Meister in die Oberliga-Play-offs. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Die zweite noch offene Platzierung sieht die Memminger Indians gegen Selb vorne. Hätten die bayrischen Indianer nur Platz sechs geholt, hätten auf sie die norddeutschen Indianer vom Pferdeturm gewartet. Jetzt wird sich Memmingen mit Halle messen, die Selber mit den hannoverschen Indians.

Höchstadt Alligators – Memmingen Indians 3:5 (1:0, 0:4, 2:1)

Nach dem klaren 4:0 vom Freitag wollten sich die Memminger Indians die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen und mit einem Sieg in Höchstadt den begehrten fünften Platz sichern. Das gelang ihnen auch eindrucksvoll, denn bis auf das erste Drittel, als die Alligators trotz optischer Defensive mit einem Torvorsprung in die erste Pause gingen, zeigten sich die Memminger gefestigt, zeigten bei gleichem Schussverhältnis im Mitteldrittel, wie stark sie in der Offensive sein können und in den letzten 20 Minuten wurde das Ergebnis verwaltet. Im ersten Drittel brachte der Tscheche Michal Petrak seine Farben in der 19. Minute überraschend in Führung. Der Memminger Litauer Tadas Kumeliauskas, am Freitag noch mit einem Tor gegen Selb etwas zurückhaltend, zeigte dann in den zweiten 20 Minuten, warum er die Geheimwaffe der Indians darstellt. In der 26. Minute glich er aus und in der 32. Minute brachte er die Gäste erstmals in Führung. Als nur 80 Sekunden später Daniel Huhn das 3:1 für die Memminger erzielte, da bedeutete dies schon eine Vorentscheidung und diese wurde in der 37. Minute bestätigt, als Marc Stotz gar auf 4:1 erhöhte. Kumeliauskas ließ es sich nicht nehmen, in der 44. Minute auf 5:1 zu erhöhen und danach verwalteten die Gäste das Spiel, konnten sich am Ende die zwei Gegentore zum 5:3 durch Petrak (58.) und Vitalij Aab (60.) leisten.

Eisbären Regensburg – ERC Bulls Sonthofen 6:4 (3:1, 0:2, 3:1)

Ein Pflichtsieg holten sich die Regensburger Eisbären, während die Sonthofener sich nach der 4:9-Pleite vom Freitag gegen Selb mit einer anständigen Leistung von der Saison verabschieden wollten. Die Tore in dem fairen Spiel erzielten für die Eisbären Erik Keresztury (1.,9.), Richard Divis (11.), Tomas Gulda (48.), Fabian Herrmann (51.) und Jakob Weber (57.), während die Sonthofener, die zwischendurch sogar zum 3:3 ausglichen, in Vladimir Kames (5.), Fabian Voit (24.) und Daniel Rau (31.) ihre Torschützen hatten.


EV Landshut – Starbulls Rosenheim 6:0 (2:0, 3:0, 1:0)

Früher wäre es ein Spitzenspiel gewesen, die aktuelle Begegnung war von diesem Tenor weit entfernt, die Gäste einfach nicht in der Lage, dem EVL Gegenwehr zu leisten. Kaum glaubhaft, dass diese Gäste im Oktober an gleicher Stelle noch 7:4 gewonnen hatten. Auf alle Fälle konnten die Landshuter Zuschauer, immerhin begleiteten über 4200 Zuschauer die Partie, den höchsten Sieg ihres EVL gegen die Starbulls seit dem März 2013 feiern, als es einen 11:1-Sieg gab. Die Tore der hochüberlegenen Landshuter erzielten Alexander Ehl (15.), Tomas Plihal (17.), Marco Baßler (25.), Marc Schmidpeter (31.) und Luca Trinkberger (39.,44.). Erwähnenswert noch, dass die Partie erstaunlich fair blieb bis auf einen Ausraster des Rosenheimers Henriquez-Morales, der ihm eine Fünfer plus Spieldauer einbrachte.


Selber Wölfe – EC Peiting 5:2 (2:1, 2:1, 1:0)

Für beide Mannschaften gab es am Ende gute Nachrichten. Der frischgebackene Meister EC Peiting beendete das Spiel ohne Verletzte, konnte sich schon ein bisschen einspielen für die Play-offs und die Wölfe wissen, dass ihre Mannschaft nach dem 0:4 gegen Memmingen die richtige Reaktion zeigte und sich für die nächste Runde in fittem Zustand präsentierte. In allen Dritteln waren die Selber besser, so dass dieser Sieg, auch in dieser Höhe, völlig verdient war. Die Treffer der Wölfe markierten der Amerikaner Charley Graaskamp (12.), Lanny Gare (13.), Daniel Hördler (25.), Erik Gollenbeck (39.) und Ian McDonald (54.). Peiting konnte sich über zwei Tore von Wayne Lucas (16.) und Florian Stauder (31.) freuen.

Blue Devils Weiden – EV Lindau Islanders 2:4 (0:1, 1:1, 1:2)

Nach dem klaren 9:4 von Sonthofen am Freitag waren die Weidener Favorit gegen Lindau und nach der Partie um einiges schlauer. Merke: Unterschätze nie auf diesem Niveau einen Gegner. Die Lindauer, die schon am Freitag beim 0:2 gegen Landshut mit ihrer Defensive geglänzt hatten, zeigten sich am Sonntagabend in diesem Mannschaftsteil wieder von ihrer starken Seite und diesmal waren auch die Offensivkräfte zu sehen. Obwohl das Schussverhältnis 26:18 zugunsten von Weiden ausging, zeigten sich die Islanders in der Chancenausverwertung cleverer. Jan Hammerbauer brachte in der 15. Minute die Gäste mit 1:0 in Führung, der Finne Santeri Ovaska (27.) erhöhte auf 2:0. Obwohl den Weidenern im direkten Gegenzug, nur elf Sekunden später, der Anschluss durch Martin Heinisch gelang, konnte Lindaus Keeper David Zabolotny erst 27 Minuten später wieder bezwungen werden. In der Zwischenzeit hatte jedoch Marco Miller (44.) die Gäste wieder mit zwei Toren in Führung gebracht. Nach dem 2:3 von Marcel Waldowsky (54.) wurde es noch einmal richtig spannend, aber ausgerechnet in der Schlussphase kassierten die Devils zwei Strafen, und bei doppeltem Überzahlspiel hatte schließlich Simon Klingler (60.) keine Probleme, das 4:2 zu erzielen.

Die Paarungen im Play-off-Achtelfinale

Tilburg Trappers – EV Lindau Islanders

Hannover Scorpions – Blue Devils Weiden

Hannover Indians – Selber Wölfe

Saale Bulls Halle – Memmingen Indians

Starbulls Rosenheim – Moskitos Essen

Eisbären Regensburg – Herner EV

EV Landshut – noch offen

EC Peiting – noch offen

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