Stürmer der Starbulls Rosenheim nach fast vier Monaten zurück In Selb und gegen Weiden wieder mit Fröhlich

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Am 31. Oktober 2018 beim Auswärtsspiel in Memmingen stand Stürmer Michael Fröhlich zum letzten Mal im Grün-Weißen Trikot auf dem Eis – am Freitag in Selb feiert er nach seinem Kniescheibenbruch endlich Comeback. Der Stratege im Offensivspiel der Starbulls soll in den verbleibenden sechs Hauptrundenspielen Praxis und Sicherheit für die am 15. März beginnenden Playoffs erlangen. Trainer Manuel Kofler („Realistisch gesehen werden wir die Meisterrunde als Tabellenvierter abschließen“) wird ihn deshalb auch sofort im Überzahlspiel einsetzen.

Angesichts von acht Punkten (und vielen Toren) Rückstand auf den Tabellendritten EV Landshut und 16 Punkten (und vielen Toren) Vorsprung auf den Tabellenfünften Memmingen Indians liegt das Augenmerk bei den Starbulls in den finalen Partien der Meisterrunde vor allem darin, sich für die heiße Play-off-Zeit warnzuspielen. „Es gilt an Kleinigkeiten zu arbeiten, um Sicherheit ins Spiel zu bekommen, das Risiko in den Aktionen zu minimieren und mannschaftlich absolut und ausnahmslos geschlossen aufzutreten“, sagt Manuel Kofler, der weiterhin vier Sturmreihen auf das Eis schicken kann und wird, dabei aber zunächst auf Enrico Henriquez-Morales verzichten wird. Der 18-jährige Stürmer, der sich in den vergangenen Wochen prächtig entwickelte und auch stark in den Special Teams vertreten war, wird zunächst das DNL-Team verstärken, das um den Klassenerhalt kämpft und am Wochenende zwei wichtige Spiele in Dresden zu bestreiten hat.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Andreas Nowak, der einige Tage krankheitsbedingt nicht trainieren konnte. Festgelegt hat sich Manuel Kofler bereits auf der Torhüterposition: Am Freitag in Selb wird Lukas Steinhauer zwischen den Holmen des Rosenheimer Tores stehen, am Sonntag gegen Weiden darf dann Luca Endres ran.

Beide Starbulls-Gegner des Wochenendes erwiesen sich zuletzt als launisch und unberechenbar. Desaströse Niederlagen wechselten sich mit überraschenden Erfolgen ab. Die Selber Wölfe kamen nach einer Serie von sieben Siegen am Stück in Regensburg (1:11) und Landshut (0:9) so richtig unter die Räder, vergeigten auch das Derby in Weiden mit 3:9, um am letzten Sonntag dann im Heimspiel den Tabellenzweiten aus Regensburg mit 3:2 nach Verlängerung zu bezwingen. Auch bei den Blue Devils Weiden wechselten zuletzt Licht und Schatten. Immerhin sieht es für die Mannschaft von Trainerfuchs Ken Latta gut aus, im Play-off-Achtelfinale der „Übermannschaft“ aus Tilburg aus dem Weg gehen zu können. Komfortable elf Zähler beträgt der Vorsprung auf Tabellenplatz acht (Lindau), aber auch schon neun Zähler der Rückstand auf Tabellenrang sechs (Selb).

Das Hauptrunden-Heimspiel der aktuellen Saison gegen Weiden gewannen die Starbulls mit 8:5, auswärts stehen ein 5:3-Hauptrundensieg und eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung im Rahmen der laufenden Meisterrunde zu Buche. Gegen die Selber Wölfe gab es in der Hauptrunde eine 1:2-Auswärtspleite und einen 3:2-Heimsieg, ehe in der Meisterrunde eine bittere 1:6-Heimniederlage folgte. Es gilt also für die Starbulls in beiden Spielen des Wochenendes nicht nur Sicherheit und Selbstvertrauen im Hinblick auf die Play-offs zu erlangen und Team-Rückkehrer Michael Fröhlich zu integrieren, sondern gegen beide Gegner auch das Ergebnis des jeweils letzten Aufeinandertreffens zu korrigieren.

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