Stürmer Damian Schneider wechselt zu den EV Lindau IslandersSofiene Bräuner verlässt die Islanders

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An den Bodensee kommen wird der 28-jährige Stürmer Damian Schneider. Er wechselt von den EXA Icefighters Leipzig aus der Oberliga Nord nach Lindau und wird, neben dem Eishockeysport, auch eine Arbeitsstelle antreten. Unterschrieben hat er eine Vereinbarung für die kommende Spielzeit. Sofiene Bräuner hingegen verlässt die Islanders. 

Der gebürtige Essener Damian Schneider begann seine Eishockeylaufbahn erst mit etwa acht Jahren und durchlief bei den heimischen Moskitos sämtliche Jugendmannschaften. In Essen erzielte er während seiner Einsätze von der U18 bis zur U20 in insgesamt 139 Jugendspielen der Jugend- und Junioren-Bundesliga 206 Scorerpunkte. Seine ersten Oberligaerfahrungen durfte er ebenfalls im Kader der Moskitos machen. Für die erste Mannschaft absolvierte er in den Spielzeiten von 2010 bis 2012 insgesamt 54 Spiele. Während dieser Zeit wurde er jedoch im Wechsel auch regelmäßig in der U20 eingesetzt.

Vor der Spielzeit 2012/13 wagte er dann den Schritt weg von seiner Heimatstadt ins nahe gelegene Herne. Mit dem Klub stieg er am Ende Saison dann auch in die Oberliga Nord auf. Für den Herner EV absolvierte Damian Schneider 193 Spiele und erzielte hierbei 199 Scorerpunkte. Nach fünf Spielzeiten in Herne wechselte Schneider nach einer tollen Saison, die Herne mit dem Meistertitel der Oberliga Nord abschloss, aus dem Westen in den Osten der Republik zu den EXA Icefighters Leipzig. Für die Sachsen ging der 28-Jährige in den vergangenen drei Spielzeiten insgesamt 127-mal aufs Eis und konnte 94 Scorerpunkte sammeln. „Mit Damian wechselt ein erfahrener Stürmer im besten Eishockeyalter zu uns. Ich hatte mit ihm von Anfang an gute Gespräche und seine Spielweise wird unserem Sturm mehr Durchschlagskraft bringen“, sagt Sascha Paul, Sportlicher Leiter der EV Lindau Islanders, zum jüngsten Neuzugang. „Er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein gutes Auge für seine Mitspieler hat und selbst weiß, wo das Tor steht.“

Damian Schneider entschied sich bewusst für die Möglichkeit, in Lindau anzuheuern, um dort neben dem Eishockey auch eine Arbeitsstelle anzutreten, so wie viele seiner Mannschaftskameraden. „Der ausschlaggebende Punkt, warum ich nach Lindau wechsle, ist, dass ich mich menschlich wie sportlich weiterentwickeln möchte. Die neuen Leute und eine neue Umgebung werden mir sicherlich guttun“, so der Offensivspieler zu dieser Chance. Zu den sportlichen Zielen, die er mit den Islanders hat, äußert er sich ebenfalls: „Ich möchte mit dem Team mindestens die Playoffs erreichen. Das sollte jedes Team und jeder Spieler, auch wenn die Umstände es eventuell nicht zulassen, als Ziel haben. Wichtig ist es auch für mich, eine geile Zeit zu haben, mit vielen Höhen und wenig Tiefen.“

Als gelernter Metallbauer wird er bei einem langjährigen Hauptsponsor der EV Lindau Islanders ab September zu arbeiten beginnen. Dieses Gesamtpaket aus Beruf und Eishockeysport überzeugte ihn, den Schritt in die Oberliga Süd zu gehen, wo er seine Scorer-Qualitäten nur allzu gerne unter Beweis stellen möchte. „Das Konzept Arbeit, gepaart mit Sport, war ein Grund, warum ich mich bewusst entschieden habe, nach Lindau zu ziehen, da es immer wichtig ist, auch an die Zeit nach dem Eishockey zu denken. Somit kann ich weitere Erfahrung im Berufsleben sammeln“, sagt Damian Schneider und fügt hinzu: „Aber natürlich auch die Location, dort zu arbeiten, wo andere ihren Urlaub verbringen, war ein Grund für mich, nach Lindau zu wechseln.“ Auch Trainer Gerhard Puschnik ist erfreut über den Neuzugang, „Wir sind froh, dass er sich für uns in Lindau entschieden hat. Mit ihm gewinnen wir an Erfahrung und Breite im Kader und erhoffen uns das er entscheidende Akzente setzen kann.“ Der Stürmer hat eine Vereinbarung für die kommende Saison unterschrieben und wird bei den Islanders mit der Nummer 20 auflaufen.

Sofiene Bräuner dagegen wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Inselstädter aufs Eis gehen. Auch wenn der Austausch zwischen Bräuner und den EV Lindau Islanders stets von guten Gesprächen geprägt war, konnte sich der Spieler nicht final entscheiden. Nach Aussage des Spielers hat dies nichts mit den Islanders oder anderen Vereinen zu tun, sondern rein persönliche und private Gründe.


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