Starke Tigers entführen Punkte aus der HerzogstadtErding Gladiators

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Bevor es losging, wurde mit einer Gedenkminute der verstorbenen Erdinger Eishockey-Legende Hans Huber gedacht. Die TSV-Fans hatten dazu ein Transparent entrollt mit der Aufschrift: „Der Vater des Erdinger Eishockeys – Mach’s guad Hans!“

Erdings Trainer John Samanski hatte eine Überraschung parat. Mit Marco Eisenhut stand ein Landshuter Förderlizenzspieler im Tor, dazu mischten mit Verteidiger Konstantin Mühlbauer sowie den Stürmern Lukas Krämmer und Patrik Samanski erstmals drei weitere EVL-Youngster mit. Damit hatte der Gladiators-Coach 14 Stürmer zur Verfügung und schon fast ein Luxusproblem. In der Abwehr fehlten Mitternacht und Rische.

Nach eher verhaltenem Beginn von beiden Seiten waren es die Gäste aus Bayreuth, die zum erstenmal jubeln durften. Vom Innenpfosten sprang der Puck nach einem Schuss von Michal Bartosch ins Tor – Eisenhut war ohne Chance (11.). In der Folge kontrollierten die Gäste die Partie. Die Gladiators waren zwar bemüht, doch kam kein Spielfluss zustande und Torszenen blieben Mangelware.

Das zweite Drittel hätte für die Erdinger gar nicht schlechter beginnen können. Nach zwei Minuten streckte Florian Engel, bis dahin einziger Gladiators mit Normalform, den Bayreuther Sebastian Mayer mit einem Check nieder und erhielt dafür eine Matchstrafe. Die fünfminütige Überzahl nutzten die Tigers aus: Daniel Sevo traf per Schlagschuss zum 2:0 (23.) und Toms Tilla aus kurzer Distanz zum 3:0 (27.).

Für Engel rückte Daniel Krzizok , der bis dahin auf der Bank geschmort hatte, in die zweite Sturmreihe. Und gleich bei seinem ersten Einsatz verkürzte er auf 1:3 (31.). Aber nur drei Minuten später ließ sich Erdings erste Reihe regelrecht austanzen, und Marcel Juhasz stellte mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Wiederum nur drei Minuten danach wurde der Unterschied zwischen den beiden Teams richtig deutlich: Jirik und Cahill vergaben die Riesenchance zum 2:4, und im direkten Gegenzug jagte Dennis Thielsch den Puck unhaltbar zum 5:1 in den Winkel.

Im Schlussdrittel versuchten die Gladiators zwar noch einmal alles, aber Bayreuth ließ zunächst nicht mehr viel zu. Dann aber gelang Brandon Nunn nach Krzizok-Vorarbeit das 2:5 (49.), und nur drei Minuten später jagte Alex Gantschnig den Puck zum 3:5 ins Netz. Jetzt startete Erding die Schlussoffensive, die aber nichts mehr einbrachte. Im Gegenteil: Als Trainer Samanski seinen Torwart vom Eis nahm, markierte Ivan Kolozvary 15 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor den 6:3-Endstand.

Tore: 0:1 (11.) Bartosch (Geigenmüller, Kolozvary), 0:2 (23.) Sevo (5-4), 0:3 (27.) Tilla (Thielsch, Hermann/5-4), 1:3 (31.) Krzizok (Scharpf), 1:4 (34.) Juhasz (Thielsch), 1:5 (37.) Thielsch (Tilla, Juhasz), 2:5 (49.) Nunn (Krzizok, Scharpf), 3:5 (52.) Gantschnig (Jirik), 3:6 (60.) Kolozvary (Geigenmüller/5-6). Strafen: Erding 4 + Matchstrafe (Engel), Bayreuth 6 + 10 (Kasten). Zuschauer: 850.

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Sonntag 14.03.2021
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EHF Passau Black Hawks Passau
Dienstag 16.03.2021
EV Füssen Füssen
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Deggendorfer SC Deggendorf
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Blue Devils Weiden Weiden
Eisbären Regensburg Regensburg
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Höchstadter EC Höchstadt
ECDC Memmingen Memmingen
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EV Lindau Lindau