Starbulls Rosenheim verpassen Rückkehr an die Spitze2:3 in Weiden

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Ein Strafschuss in der Schlussphase der Partie führte zum 3:2-Siegtreffer der Weidener, die nun mit vier Punkten Vorsprung vor den Starbulls die Tabelle anführen.

Wie schon im Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg zwei Tage zuvor gehörte auch beim Topspiel in Weiden die Anfangsviertelstunde den Starbulls. Früh hatte Kevin Slezak nach Rückpass von Marc Schmidpeter die Führung auf dem Schläger, verzog aber knapp – Torwart Jaroslav Hübl wäre chancenlos gewesen (2.). Drei Minuten später musste Hübl dann hinter sich greifen: Dominik Daxlberger gewann das Anspiel, Florian Krumpe schoss von der blauen Linie und Alexander Höller staubte souverän zum 0:1 ab (5.). Brad Snetsinger erhöhte auf 0:2, nachdem er zunächst nicht zum Abschluss kam, aber von hinter der Grundlinie über die Schlittschuhkufe von Hübl den Puck doch noch über die Linie zauberte (7.). Nach einem Querpass von Slezak hatte Schmidpeter die Möglichkeit zum 0:3, scheiterte jedoch frei vor dem glänzen parierenden Weidener Keeper (12.).

Schlimmer als diese vergebene Großchance gegen einen nach dem Doppelschlag sichtlich beeindruckten Tabellenführer waren aber die sich anschließenden fatalen Stellungsfehler in der Rosenheimer Defensive. Zunächst konnte Starbulls-Keeper Christopher Kolarz gegen den deshalb frei vor ihm auftauchenden Chad Bassen noch ausbügeln (15.), bei der zweiten derartigen Möglichkeit verwandelte Bassen aber zum 1:2-Anschlusstreffer (16.). Plötzlich hatten die Hausherren Oberwasser. Und kurz vor der ersten Pause entsprang einem starken Weidener Überzahlspiel das 2:2. Tomas Rubes schoss, Martin Heinisch fälschte ab und Dennis Palka stocherte den Puck ins Tor (19.). 

Im zweiten Spielabschnitt hatten Tobias Draxinger (26.), Manuel Edfelder (28.), Curtis Leinweber (35.) und Simon Heidenreich (39.) Möglichkeiten zur erneuten Starbulls-Führung, doch der gute Weidener Torwart Hübl ließ sich nicht mehr überwinden. Und während sich die taktisch klug agierenden, zweikampfstarken und in der neutralen Zone clever und effektiv störenden Devils trotz des dünnen Kaders keinen Kräfteverschleiß anmerken ließen, wirkten die Starbulls zwar bemüht, in ihren Aktionen aber zunehmend einfallslos. Trotz vieler gewonnener Bullys und markantem Scheibenbesitzvorteils blieben klare Rosenheimer Einschussmöglichkeiten im letzten Spielabschnitt daher weitgehend Fehlanzeige.

Viereinhalb Minuten vor der Schlusssirene sprach Hauptschiedsrichter Göran Noeller den Gastgebern bei einer 2:1-Situation einen Strafschuss zu, den Tomas Rubes eiskalt zum 3:2 verwandelte (56.). Die Starbulls, die an diesem Abend insgesamt nur zweimal in den Genuss einer Überzahlsituation kamen, hätten im Powerplay durch Zack Phillips noch zum 3:3 ausgleichen können (58.), doch Hübl parierte großartig.

Fazit von Cheftrainer John Sicinski: „Wir haben die heute nur vier gegnerischen Verteidiger viel zu wenig unter Druck gesetzt. Wir haben es Weiden heute viel zu leicht gemacht.“


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