Starbulls Rosenheim treffen auf Waldkraiburg und PeitingEin schwieriges Spiel und ein schwieriges Spiel

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Am Sonntag gastiert das Team von Manuel Kofler zum Spitzenspiel in Peiting, wo der zu Saisonbeginn lange die Tabelle anführende Gegner am vergangenen Sonntag die erste Heimniederlage hinnehmen musste.

„Peiting ist ein Top-Team, das sich leistungsmäßig mit meiner Mannschaft auf Augenhöhe befindet. Dort zu spielen ist immer eine unangenehme und schwierige Aufgabe“, sagt der Rosenheimer Trainer im Bewusstsein, dass sich der Gegner für die unglückliche Heimpleite vor einer Rekordkulisse im fast ausverkauften Stadion gegen den SC Riessersee rehabilitieren will – und sich traditionsgemäß gegen die Starbulls ohnehin immer profilieren möchte.

Vor dem vergangenen Sonntag hatte die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser auf eigenem Eis in sieben Spielen keinen einzigen Punkt abgegeben. Und auch gegen Riessersee wäre dies nicht nötig gewesen. Die „Pfaffenwinkler“ waren das überlegene Team und haderten mit fehlendem Glück und vielen aus ihrer Sicht nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen. Die Tatsache, dass sie ihre erste Saisonniederlage am 21. Oktober mit 4:5 auf Rosenheimer Eis hinnehmen mussten, dürfte die Mannschaft des EC Peiting für das Rückspiel am Sonntag – Spielbeginn in Peitung ist um 18 Uhr – zusätzlich motivieren. Und dennoch sagt Manuel Kofler, dass das schwierigere Spiel seiner Starbulls am Wochenende jenes am Freitagabend im emilo-Stadion gegen das Tabellenschlusslicht aus Waldkraiburg sei.

Waldkraiburg kommt als Tabellennachzügler, aber mit neuer Euphorie, Derbylust und Fanunterstützung an die Mangfall. Die Auftritte nach der Deutschland-Cup-Pause entfachten in der Industriestadt neuen Mut. Zunächst gelang mit dem Heimerfolg gegen die Lindau Islanders der erste Saisonsieg, dann folgte ein respektabler Auftritt bei Tabellenführer Eisbären Regensburg, bei dem die „Löwen“ zwar letztlich mit 2:6 den Kürzeren zogen, zunächst aber sogar in Führung lagen. Der haushohe Favorit fuhr schließlich nach einem 2:2-Zwischenstand die drei Punkte erst dank vier Überzahltreffern noch ein.

Frischer Wind weht bei den Waldkraiburgern im Sturm und an der Bande: Nach der Demission des erfolglosen Trainers Thomas Vogl nahm dessen Position zunächst interimsmäßig Sebastian Wolsch ein. Den vor der Saison aus Regensburg in die Industriestadt gewechselten Verteidiger hatte eine Muskelverletzung längerfristig außer Gefecht gesetzt. Jüngst einigten sich (Ex-)Spieler und Verantwortliche, diese vorübergehend angedachte Lösung zur grundsätzlichen zu machen. Wolsch darf als lizensierter Trainer – die Scheine hatte er bereits – statutenbedingt künftig nun aber nicht mehr als Spieler auflaufen.

In der Deutschland-Cup-Pause nahm der EHC Waldkraiburg zudem eine Veränderung im Kontingentspielerbereich vor, trennte sich vom tschechischen Stürmer Tomas Rousek und verpflichtete Offensivkraft Bobby Chaumont aus Kanada – den Erkenntnissen der ersten beiden Spiele seither ein guter Tausch. Trotzdem müssen und wollen die Starbulls gegen den mit sieben Punkte am Tabellenende rangierenden Lokalrivalen ihrer Favoritenrolle gerecht werden: „Ich fordere von jedem Spieler, dass er sich seiner Verantwortung dem Team, dem Verein und den Fans gegenüber bewusst ist und gegen Waldkraiburg seine volle Leistung bringt. Den Gegner zu unterschätzen, wäre absolut fahrlässig“, gibt Starbulls-Trainer Manuel Kofler die Marschroute für Freitagabend vor. Verzichten muss der Rosenheimer Coach neben Michael Fröhlich (Kniescheibenbruch) auch weiterhin auf Michael Baindl (Rippenprobleme).

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