Starbulls Rosenheim treffen auf Riessersee und WeidenFinaler Kampf um den Heimvorteil im Achtelfinale

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Am Freitagabend kommt es im Olympia-Eissportzentrum Garmisch-Partenkirchen zum „Showdown“ aus Rosenheimer Sicht: Im Kampf um Tabellenplatz vier, der zum Heimvorteil im ersten sowie in einem eventuell fünften und dann alles entscheidenden Play-off-Achtelfinalspiel berechtigt, zählt nur ein Auswärtssieg gegen den SC Riessersee. Drei Punkte müssen die auf Tabellenplatz fünf rangierenden Grün-Weißen auf den oberbayerischen Rivalen gut machen – und zusätzlich bis zur Endabrechnung das aktuell um fünf Treffer bessere Torverhältnis der Werdenfelser egalisieren. Der SC Riessersee hat an den bisherigen 48 Spieltagen elf Tore weniger erzielt, aber auch deren 16 weniger schlucken müssen, als die Starbulls.

Sollten die Rosenheimer Eishockey-Cracks Teil eins für die letzte Chance auf Tabellenplatz vier am Freitagabend erfolgreich gestalten können, kommt dem finalen Rosenheimer Heimspiel am Sonntag gegen die Blue Devils Weiden im Hinblick auf das Torverhältnis noch einmal ganz besondere Bedeutung zu. Rivale Riessersee ist zeitgleich – an diesem letzten Spieltag beginnen alle Partien um 18 Uhr – bei den EV Lindau Islanders im Einsatz. Es wäre ein Fernduell mit gleichen Voraussetzungen, denn sowohl für Lindau als auch für Weiden ist die Saison nach der Schlusssirene am Sonntagabend beendet. Beide Play-off-Teilnehmer (Plätze sieben und acht) der vergangenen Saison haben diesmal die Ausscheidungsrunde letztlich recht deutlich verpasst.

Theoretisch könnten die Starbulls sogar noch Tabellenrang drei erreichen, falls zusätzlich zum eigenen Totalerfolg das sehr unwahrscheinliche Ereignis eintritt, dass Deggendorf (derzeit vier Punkte voraus) in den eigenen Spielen gegen Lindau und in Selb zusammen nicht mehr als zwei Zähler holt. Auf Rang sechs noch abrutschen würden die Starbulls hingegen nur dann noch, wenn sie keinen einzigen Punkt mehr ergattern und der EC Peiting in Weiden und gegen Regensburg maximal punktet. Mögliche Play-off-Achtelfinalpaarungen zwischen den Starbulls und den Crocodiles Hamburg oder den Hannover Scorpions (Wedemark) sind daher ziemlich theoretischer Natur. Aktuell – Tabellenrang fünf – wären die Hannover Indians der erste Gegner der Starbulls Rosenheim in den am 13. März beginnenden Play-offs, wobei im Gegensatz zum Achtelfinale vor zwei Jahren der Heimvorteil diesmal auf Seiten der Leinestädter läge. Sollten sich die Starbulls Rang vier noch holen, käme es zum Achtelfinalduell mit den Icefighters Leipzig mit Heimvorteil für Rosenheim.

Für Starbulls-Cheftrainer John Sicinski steht die letztgenannte Option im Fokus: „So lange wir Platz vier rechnerisch erreichen können, ist das auch ganz klares Ziel. Wir wollen die Spiele an diesem Wochenende unbedingt gewinnen. Wir wollen uns Erfolgserlebnisse und Selbstvertrauen für die Play-offs zu holen.“

Personell sieht es bei den Starbulls, wie übrigens auch bei den Wochenend-Gegnern, recht gut aus. John Sicinski muss neben Dennis Schütt (Saisonende) zwar weiterhin auf Tadas Kumeliauskas verzichten, hofft aber auf das Comeback von Enrico Henriquez-Morales: „Die endgültige Entscheidung fällt erst nach dem Abschlusstraining, aber die Vorzeichen sehen gut aus. Enrico hat diese Woche voll trainieren können und hatte keine Beschwerden mehr. Ich gehe davon aus, dass wir jetzt endlich wieder mit vier kompletten Sturmreihen spielen können.“


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