Starbulls Rosenheim sind heiß auf RevanchenDuelle mit Riessersee und Selb

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Gegen die beiden Gegner steht ein Null-Punkte-Wochenende der Starbulls zu Buche. Am sechsten Spieltag unterlag das zuvor ungeschlagene Team von Manuel Kofler auf eigenem Eis dem SC Riessersee mit 1:3, zwei Tage später folgte eine knappe und unglückliche 1:2-Niederlage in Selb. Coach und Mannschaft wollen sich dafür nun revanchieren, stehen dabei aber vor hohen Hürden.

Der SC Riessersee, der zwei Punkte hinter den auf Tabellenplatz drei stehenden Starbulls lauert, hat wie schon beim ersten Aufeinandertreffen einen ganz besonderen Trumpf in der Hand: Kooperationspartner Red Bull München ist in der DEL erneut bereits am Donnerstag aktiv und am Freitag spielfrei. Trainer Toni Söderholm stehen daher aller Voraussicht nach zahlreiche Förderlizenzspieler zur Verfügung. Was für ein Zufall – vor allem in der Hinsicht, dass für den SC Riessersee das Prestige, die Spiele gegen den oberbayerischen Rivalen aus Rosenheim zu gewinnen, die deutlich größere Motivation ist, als das Punktekonto generell zu füllen. Denn das ist für das Team vom Fuße der Zugspitze bekanntlich Makulatur, muss es doch nach Ende der Hauptrunde Mitte Januar in der Qualifikationsrunde für die kommende Oberligaspielzeit bei Null anfangen.

Starbulls-Coach Manuel Kofler sieht die besondere Situation positiv: „Das ist eine echte Challange, die uns gleich nach der Spielpause erwartet. Aber wir freuen uns drauf und sind vorbereitet. Wir wollen unbedingt Punkte in Garmisch einfahren“. Verzichten muss er dabei neben Stürmer Michael Fröhlich, der nach erfolgreich verlaufendem Eingriff an der gebrochenen Kniescheibe vielleicht schon Mitte Januar wieder eingreifen kann, allerdings auch auf Stürmer Michael Baindl. „Die Schmerzen sind bei ihm zu groß, als dass ein Einsatz an diesem Wochenende möglich wäre“, so der Trainer, der allerdings wieder auf den in den letzten Spielen fehlenden Verteidiger Florian Krumpe zurückgreifen kann.

Im übrigen keinesfalls einfacher als die Freitagsaufgabe in Garmisch-Partenkirchen schätzt Kofler diejenige am Sonntag auf heimischen Eis gegen den Tabellensiebten aus Selb ein: „Das ist eine Top-Mannschaft, die viel mehr Potenzial hat, als es der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Das wird ein richtig harter Kampf“. Und die Spielpause dürfte dem Team aus Oberfranken gut getan haben. Jedenfalls konnte die Mannschaft von Trainer Henry Thom erstmals über einen längeren Zeitraum mit nahezu vollständigem Kader trainieren. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein spannendes Heimspiel und eine auf erfolgreiche Revanche brennende Starbulls-Mannschaft freuen.

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