Starbulls Rosenheim siegen 7:1 in LindauStarke Auswärtsleistung

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Bereits zweimal in der laufenden Saison konnten die Starbulls Rosenheim gegen Lindau drei Punkte einfahren, lagen aber sowohl beim 5:3-Heimerfolg, als auch beim 7:5-Auswärtssieg zwischendurch mit zwei Toren in Rückstand. Am 2. Januar, beim ersten Punktspielauftritt im Jahr 2022, präsentierten sich die Grün-Weißen aber von der ersten bis zur letzten Spielminute souverän. In allen drei Spielabschnitten lag das Plus an Torschüssen und klaren Chancen deutlich auf Seiten der Starbulls, die Tobias Draxinger nach Pass von Maximilian Brandl mit einem Schuss aus halblinker Position durch die „Hosenträger“ von Torwart Matthias Nemec in Führung brachte (11.) – es war der erste Saisontreffer des am Folgetag 37. Geburtstag feiernden Verteidigers. Unmittelbar zuvor hatten die Starbulls Glück, dass Lindaus Andreas Farny eine – schwierig zu nehmende – Scheibe nicht im offenen Eck des Rosenheimer Tores unterbrachte. Das Schussverhältnis von 16:3 zu Rosenheimer Gunsten nach dem ersten Drittel sprach aber eine sehr deutliche Sprache.

Im zweiten Drittel konnte die gastgebenden Islanders in einigen Phasen Druck auf das Rosenheimer Tor entfachen, jedoch erst, als Marc Schmidpeter bereits auf 0:2 erhöht hatte. Beim Abschluss aus spitzem Winkel machte Torwart Nemec, der sich die Scheibe mit dem Stock ins eigene Tor lenkte, keine gute Figur (23.). Statt des möglichen Anschlusstreffers fiel das dritte Tor für die Starbulls: Curtis Leinweber war nach einem sehenswerten Solo mit einem Schuss ins rechte obere Eck gegen die Reaktionsrichtung von Nemec erfolgreich (37.). Die Hausherren verkürzten eine Minute später durch ihren Topscorer Martin Mairitsch – der ehemalige österreichische Nationalspieler schubste eine Hereingabe von Dominik Patocka aus kurzer Distanz ins Netz – auf 1:3. Aber die Starbulls antworteten umgehend: Nach einer weiteren starken Aktion von Leinweber versenkte Maximilian Vollmayer per Direktabnahme gegen die Laufrichtung von EVL-Keeper Nemec zum 1:4 (39.).

Nachdem die Grün-Weißen, die an diesem Abend selbst kein einziges Mal in den Genuss einer Überzahlsituation kamen, eine pausenübergreifende Unterzahlphase gefahrlos überstanden hatten, sorgte Maximilian Vollmayer mit seinem achten Saisontreffer für die Vorentscheidung. Nach Zuspiel von Simon Heidenreich, der den krankheitsbedingt fehlenden Florian Krumpe in der Verteidigung vertrag, ließ Vollmayer EVL-Keeper Nemec keine Abwehrchance – 1:5 (46.).

Brad Snetsinger erhöhte nach Rückpass von Steffen Tölzer auf 1:6 (50.), Zack Phillips stellte nach einem Lindauer Fehlpass mit einem Handgelenkschuss ins rechte obere Eck den Endstand zum 1:7 her (58.). Dazwischen visierte Alexander Höller vor 313 Zuschauern in der damit angesichts der aktuell geltenden Auflagen ausverkauften Arena am Bodensee-Ufer noch den Pfosten des Lindauer Tores an.

Starbulls-Headcoach John Sicinski zeigte sich nach dem Spiel überaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Das war eine der besten Leistungen in dieser Saison. Das Backchecking war sehr gut, wir haben in der neutralen Zone und spätestens im Slot alles zerstört – und in den Situationen, in denen Lindau zum Abschluss kam, war unser Torwart Andi Mechel da. Der Defensivgedanke war im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen gegen Lindau von der ersten bis zur letzten Minute da.“

Weil Spitzeneiter Weiden (vier Zähler vor den Starbulls) und Rosenheim-Verfolger Regensburg (elf Punkte hinter den Grün-Weißen) am 2. Januar jeweils ebenfalls drei Punkte einfahren konnten, veränderte sich am oberen Tabellenbild der Liga nichts. Für die Starbulls gilt es, in den anstehenden Heimspielen gegen Peiting am Mittwoch und gegen Höchstadt am Freitag (jeweils 19:30 Uhr, ROFA-Stadion) weiterhin voll zu punkten.


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