Starbulls Rosenheim setzen sich durchHart erarbeiteter 3:1-Auswärtssieg in Landsberg

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Damit steigern die Starbulls ihren Punktequotienten auf 2,364 und verteidigen den auf dieser Basis resultierenden zweiten Tabellenrang gegenüber den Memmingen Indians. Die haben zwar zwei Zähler mehr auf dem Konto, aber auch bereits ein Spiel mehr absolviert und verbuchen daher mit 2,353 einen minimal niedrigeren Punkteschnitt als Rosenheim.

Starbulls-Headcoach John Sicinski schickte sein Team mit durch die Bank veränderten Sturmreihen auf das Eis. So fungierte Kapitän Dominik Daxlberger als Center zwischen Brad Snetsinger und Zack Phillips, während Brock Trotter als Mittelstürmer mit Alexander Höller und Marc Schmidpeter auflief. Maximilian Hofbauer und Manuel Edfelder stürmten neben Max Brandl und den vierten Sturm bildeten Thomas März, Nicolas Cornett und Simon Heidenreich. Das Rosenheimer Tor hütete Andreas Mechel, der zwar nicht übermäßig oft gefordert wurde, aber mit einer über 60 Minuten fehlerfreien Leistung ein sicherer Rückhalt seines Teams war.

Die 501 Zuschauer im Landsberger Stadion am Hungerbachweg sahen viel harte Eishockey-Maloche, kaum spielerische Glanzpunkte und relativ wenig klare Torchancen. Die Starbulls zeigten sich aber vom ersten Bully weg körperlich sehr präsent und in den Zweikämpfen deutlich aggressiver als noch bei der Niederlage am Mittwoch gegen Deggendorf. Zack Phillips brachte die Grün-Weißen in Führung, als er einen Querpass im Slot direkt und unhaltbar versenkte (7.). Vorbereiter Brad Snetsinger hatte mit viel Übersicht den Moment abgewartet, in dem sich in der Abwehr der Hausherren die letztlich verhängnisvolle Lücke auftat.

Mitte des zweiten Drittels legte Simon Heidenreich, frei auf Torwart David Blaschta zufahrend, mit souveräner Verwertung zum 0:2 für die Starbulls nach (30.). Zuvor hatte Heidenreich dem an der Landsberger blauen Linie fahrlässig agierenden Christopher Mitchell die Scheibe abgeluchst. Gegen den Ex-Rosenheimer Jussi Nättinen verhinderte Mechel den Landsberger Anschlusstreffer ebenso wie wenige Momente später gegen Frantisek Wagner (35.). In dieser Szene hätte Hauptschiedsrichter Martin Holzer den Hausherren aber durchaus eine Strafschuss zusprechen können, denn Wagner wurde beim Abschluss frei vor dem Tor von hinten mit dem Stock angegangen. Glück also für die Starbulls, die im Gegenzug eine Drei-auf-eins-Situation mit Abschluss von Tobias Draxinger nicht nutzen konnten. Schließlich verpuffte gar eine pausenübergreifend sieben Minuten andauernde Rosenheimer Überzahlphase nicht nur ohne Treffer, sondern auch nahezu ohne Abschluss, der die Bezeichnung Torchance wert war.

In souveräner Manier münzten dagegen der vorbereitende Zack Phillips und der abschließende Dominik Daxlberger einen Konter zum 0:3 um (45.). Markus Jänichen, der einen Schrägschuss von Adriano Carciola effektiv abfälschte, verkürzte auf 1:3 (52.). Als die Hausherren zum vierten Mal für zwei Minuten in Überzahl spielen durften – kurios: In allen vier Fällen war es Max Brandl, der auf Rosenheimer Seite auf die Strafbank musste – machte Torwart Blaschta bereits fünf Minuten vor der Schlusssirene Platz für einen zusätzlichen Feldsopieler. Eine klare Torchance für den Landsberger Anschlusstreffer ließen die Starbulls zwar nicht mehr zu, vergaben aber ihrerseits gleich viermal die Chance auf den vierten Treffer ins offene Netz. Dominik Kolb nagelte dabei den Puck von der blauen Linie an die Latte des leeren Tores und Brad Snetsinger scheiterte am Aushilfstorwart spielenden Adriano Carciola.

Am Sonntag empfangen die Starbulls Rosenheim die Passau Black Hawks, die am Freitagabend gegen die Memmingen Indians mit 2:8 unter die Räder kamen. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 17 Uhr. Infos zu den Rahmenbedingungen des Spielbesuchs sowie zum Ticketing sind auf www.starbulls.de veröffentlicht (es gibt keine Tageskasse am Stadion, Eintrittskarten müssen online gebucht werden). Die Liveübertragung der Partie ist buch- und abrufbar auf www.sprade.tv.


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