Starbulls Rosenheim schlagen Weiden und klettern auf Rang dreiKlarer 6:0-Erfolg

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Den Gästen aus der Oberpfalz standen beim Auftritt im Rosenheimer ROFA-Stadion nur drei Sturmreihen und insgesamt 15 Feldspieler zur Verfügung, die aber am Freitag eine beachtliche Leistung boten und sich gegen Liga-Topfavorit Deggendorf erst in der Verlängerung geschlagen geben mussten. Weil Weidens Cheftrainer Ken Latta mit dem Ende dieser Partie noch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhalten hatte, stand bei den Blue Devils Co-Trainer Florian Zellner als Verantwortlicher hinter der Bande.

Die Starbulls mussten lediglich auf Stürmer Kevin Slezak verzichten, der seine Handverletzung noch nicht völlig auskuriert hat, so dass Coach Sicinski vier Sturmreihen aufbieten konnte. Darunter war auch Josh Mitchell, der nach seinem Trainingszusammenbruch vor knapp zwei Wochen ein beeindruckendes Comeback-Wochenende feierte. Am Freitag in Selb trug er sich bereits viermal in die Scorer-Liste ein (einmal Torschütze, dreimal Vorbereiter), gegen Weiden am Sonntag bereitete er dann drei der sechs Starbulls-Treffer vor.

Den Rosenheimer Torreigen am späten Sonntagnachmittag eröffnete Starbulls-Topscorer Alexander Höller. Nach Vorlage von Michael Baindl fuhr er von der Seite in den Slot, scheiterte im ersten Versuch noch an Torwart Daniel Filimonov, drückte die Scheibe im zweiten Versuch dann aber ins Netz (12.). Nach einer sehenswerten Kombination über Mitchell und Tadas Kumeliauskas erhöhte Michael Fröhlich aus kurzer Distanz auf 2:0 (16.). Im zweiten Abschnitt waren ganze 20 Sekunden gespielt, als Fabian Zick sich hinter dem Weidener Tor die Scheibe holte und zurück auf Höller legte. Dessen unmittelbar folgenden Querpass verwandelte Michael Baindl mühelos zum 3:0 (21.). Und der Rosenheimer Kapitän durfte im zweiten Drittel noch ein weiteres Mal jubeln. In Überzahl, dabei eine Minute lang sogar mit zwei Spielern mehr auf dem Eis, spielten die Hausherren den Gegner so lange auseinander, bis Mitchell den perfekten Pass spielte und Baindl aus halbrechter Position per Flachschuss zum 4:0 erfolgreich war (33.).

Erst jetzt kamen auch die Oberpfälzer zu ihrer ersten klaren Torchance, doch Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer glänzte mit zwei tollen Paraden gegen Paul Wolf und Marco Pronath (39.). Zuvor war aber Gästekeeper Filimonov oftmals gefordert, um weitere Rosenheimer Treffer zu verhindern, die Höller, Kumeliauskas und Zick auf dem Schläger hatten. Und als Filimonov einen Schuss von Tobias Draxinger durchrutschen ließ, schlug Verteidiger Adam Poldruhak die Scheibe noch von der Torlinie.

Glück hatte der Gästekeeper auch im letzten Drittel, als Maximilian Vollmayer freistehend knapp am Kreuzeck vorbei zielte (43.) und beim Versuch seines „Bauerntricks“ die Scheibe am Pfosten hängenblieb (46.). Doch Vollmayer wollte unbedingt einen Treffer – und bekam ihn: Nach einem Sololauf hinter dem Tor herum wurde ihm der Weg in den Slot gut freigeblockt und der Abschluss ins rechte obere Eck saß – 5:0 (53.). In der Schlussphase boten sich den Gästen in Überzahl bei einem Schlagschuss von Barry Noe (57.) und wenig später durch Martin Heinisch noch zwei sehr gute Chancen zum Ehrentreffer, doch Steinhauer ließ sich nicht überwinden. Mit Anbruch der letzten Spielminute machten die Hausherren schließlich zum zweiten Mal am Wochenende das halbe Dutzend voll: Einen Gegenstoß über Enrico Henriquez-Morales und Daniel Bucheli schloss Dominik Daxlberger zum 6:0 ab.

Für Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer war es bereits das vierte Heimspiel, in dem er kein Gegentor hinnehmen musste – und das zweite gegen die Blue Devils Weiden. Im ersten Spiel der laufenden Saison siegte er mit den Starbulls gegen den gleichen Gegner mit 5:0.

Am kommenden Wochenende treffen die Starbulls Rosenheim sowohl auf eigenem Eis (Freitag, 19.30 Uhr), als auch auswärts (Sonntag, 18 Uhr) auf Tabellenschlusslicht Höchstadter EC.



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