Starbulls Rosenheim nehmen erfolgreich RevancheSelber Wölfe unterliegen mit 2:4

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI
Mario Wiedel)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI Mario Wiedel)
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Dabei sah es zu Beginn sehr gut aus für Selb, nachdem McDonald und Ondruschka zwischenzeitlich für eine 2:0-Führung gesorgt hatten. Doch anschließend ließen die Starbulls nicht mehr viel zu, glichen noch im Laufe des ersten Spielabschnitts aus und gingen nach zwei weiteren Treffern und einer engagierten sowie nahezu fehlerlosen Partie als verdienter Sieger vom Eis.

Es entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel. Rosenheim war der erwartet schwere Gegner, der läuferisch als auch kämpferisch unheimlich engagiert zu Werke ging. So zwangen die Starbulls die Gastgeber, die das ein oder andere Mal vielleicht auch einen Tick zu verschnörkelt spielen wollte, immer wieder schon zu Fehlern im Spielaufbau. Doch urplötzlich waren es die Wölfe, die zunächst jubeln durften: Erst war es McDonald, der von der Seite kommend direkt vors Tor zog, Torhüter Endres verlud und die Scheibe zur Führung versenkte. Kurz darauf agierten die Wölfe in Überzahl. Durch einen feinen Spielzug wurde Ondruschka freigespielt, der mit einem platzierten Schuss den zweiten Treffer des Abends markierte. Doch das wollten die Rosenheimer nicht auf sich sitzen lassen. Nach einem schlampigen Wechsel der Hausherren hatte Mitchell freie Bahn und ließ Deske mit einem strammen Schuss keine Abwehrchance. In einer späteren Überzahlsituation war es Kumeliauskas, der eine abgefälschte Scheibe direkt auf die Kelle serviert bekam und mit einer Direktabnahme den Ausgleich erzielen konnte.

Im Selber Fanlager war man guter Dinge, dass Trainer Thom mit der ein oder anderen Feinjustierung sein Team noch ein wenig besser auf den Gegner einstellen könnte. Doch dem war diesmal nicht so. Rosenheim fand immer die richtigen Mittel, die Wölfe nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Vollmayer hatte in der 22. Minute den Führungstreffer auf dem Schläger, verpasste jedoch das leere Tor. Ab der 30. Minute öffnete sich das Spiel und es gab mehr Torszenen auf beiden Seiten. Nachdem Henriquez noch knapp gescheitert war, besorgte Kumeliauskas bei angezeigter Strafe gegen die Wölfe die erstmalige Gästeführung an diesem Abend. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts konnten die Selber den Gegner nochmal im Angriffsdrittel einschnüren, aber die Chancen von McDonald und Bär blieben ungenutzt.

So sehr sich die Wölfe auch mühten – Rosenheim war immer einen Schritt schneller und cleverer. Nachdem Baindl in Überzahl am leeren Tor vorbeizog, hätte Bär fast noch einmal den Gästetorhüter in Verlegenheit gebracht. Und das muss man anerkennen: Aufgegeben haben sich die Wölfe nie und sie hielten das Spiel bis zum Schluss offen. Als aber bei angezeigter Strafe auch noch Kolb seinen Stock verlor, bedankten sich die Rosenheimer mit dem 2:4. Die Wölfe probierten es weiter, brachten aber auch in Überzahl keine zwingenden Torchancen zustande, da der Abwehrverbund der Starbulls einfach gut funktionierte und sich Endres keine Blöße gab. Gegen Ende hatten Ondruschka und Kabitzky, Letzterer sogar in Unterzahl, kein Glück im Abschluss, so dass es beim knappen, aber verdienten Sieg für die Starbulls Rosenheim blieb.

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