Starbulls Rosenheim kommen zum Ladies Day nach Lindau Am Sonntag spielen die Islanders beim EC Peiting

(Foto: Betty Ockert/EV Lindau Islanders) (BETTYOCKERT)(Foto: Betty Ockert/EV Lindau Islanders) (BETTYOCKERT)
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Am Freitag, 14. Februar, um 19.30 Uhr empfangen die Islanders den Tabellenvierten in der heimischen Eissportarena, die Starbulls Rosenheim. Auswärts geht es für die Lindauer am Sonntag, 16. Februar, um 18 Uhr zum EC Peiting. 

Vor allem der Auftakt des Wochenendes am Freitagabend mit den Starbulls Rosenheim dürfte für die EV Lindau Islanders ein hartes Stück Arbeit bedeuten. Die Oberbayern hatten in der Meisterrunde bisher mehr Probleme als viele erwartet hatten. Noch zum Ende der Hauptrunde hatten sie einen extrem guten Lauf und waren, zusammen mit Deggendorf, dem Tabellenführer Memmingen auf den Fersen. Siege und Niederlagen wechselten sich in der Meisterrunde seitdem in regelmäßiger Weise ab. Als Tabellenvierter haben sie aber dennoch momentan nur drei Punkte Rückstand auf Regensburg (3.) und vier Punkte auf Deggendorf (2.). Für die Starbulls wird es hauptsächlich darum gehen, sich unter den ersten vier Teams der Oberliga Süd zu halten, um mit dem Heimrecht in die Playoffs zu gehen. Was Torausbeute und Vorlagengeber anbelangt, ragen im Team von Starbulls-Headcoach John Sicinski besonders Topscorer Alexander Höller mit 57 Punkten (24 Tore, 33 Assists), Joshua Mitchell (55/15, 40), Michael Baindl (49/16, 33) und Maximilian Vollmayer (48/5, 43) heraus. Gleich dahinter rangiert der litauische Kontingentmann Tadas Kumeliauskas (19/18, 10), der ebenfalls für seine Torgefährlichkeit bekannt ist und aufgrund der späten Verpflichtung in der Saison schon Herausragendes leistet. Angesichts der geballten Offensivkraft der Rosenheimer und der Kaderbreite sind die Islanders somit mehr als vorgewarnt. In den bisherigen Aufeinandertreffen der beiden Oberligisten führen die Rosenheimer mit einem gewonnen Spiel mehr: Nach einer 1:5-Niederlage konnte der EV Lindau die Oberbayern Ende November mit 3:2 besiegen. Zum Start in die Meisterrunde gab es dann noch eine kräftige 1:7-Niederlage an der Mangfall. Dieses Ergebnis wollen die Islanders mit einem engagierten Auftritt am Freitag wettmachen.

Zum Valentinstag haben die Islanders auch noch einen speziellen Spieltag ausgerufen, den Ladies Day. Für alle Frauen gibt es an diesem Abend in der Eissportarena Lindau freien Eintritt zum Spiel und dazu ein kleines Geschenk. „Wir hoffen darauf, dass viele weibliche Zuschauer dieses Angebot annehmen und wollen daraus eine kleine Challenge machen, ob es möglich ist mehr Frauen als Männer ins Stadion zu locken“, sagt Bernd Wucher, Erster Vorsitzender der EV Lindau Islanders. Für die Heimmannschaft der Islanders können die vielen Fans und eine positive Stimmung im Stadion ausschlaggebend im Kampf um die Punkte sein, wenn es gegen den so starken Gegner aus Rosenheim geht.

Zum Auswärtsspiel am Sonntag reisen die EV Lindau Islanders zum EC Peiting. Die Mannschaft aus Oberbayern steht aktuell recht sicher auf dem siebten Tabellenplatz. Bis auf Platz fünf in der Tabelle sind es für den ECP vor dem nächsten Wochenende nur fünf Punkte Rückstand, auf Platz acht beträgt der Vorsprung acht Zähler. Die Peitinger spielen am Freitagabend beim Tabellenführer aus Memmingen. Ausgeglichen verliefen die bisherigen Duelle beider Kontrahenten, beide konnten jeweils ihre Heimspiele für sich entscheiden. Beim ersten Aufeinandertreffen in der Meisterrunde siegte der EV Lindau knapp mit 3:2. Ein Sieg ist es auch, den die Islanders nur allzu gerne mal aus Peiting mit an den Bodensee bringen würden, denn ein solcher gelang in der bisherigen Saison beim ECP noch nicht. In der Meisterrunde stehen bisher sieben Niederlagen und drei Siege auf dem Konto der von ECP-Headcoach Sebastian Buchwieser trainierten Mannschaft. Die Oberbayern haben und hatten in den vergangenen Wochen und Monaten mit vielen Ausfällen und Verletzungspech zu kämpfen. Den Verantwortlichen in Peiting gelang, auch aufgrund der Umstände, Mitte Januar eine Rückholaktion. Anton Saal der langjährige ECP-Kapitän, der von 2011 bis 2019 für Peiting auflief und am Ende der Vorsaison berufsbedingt kürzertreten wollte, entschied sich dazu den Oberbayern in dieser Phase der Saison zu helfen. Zwei der drei Siege gelangen den Peitingern gegen den SC Riessersee und jüngst gegen die Starbulls aus Rosenheim. In den Reihen des ECP führt, trotz seiner Verletzung, Kontingentspieler Nardo Nagtzaam mit 49 Punkten (14 Tore, 35 Vorlagen) unangefochten die Scorerwertung an.


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