Starbulls Rosenheim empfangen SonthofenFreier Eintritt für Schüler

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Da das Spiel gegen den Tabellensechsten am Halbjahres-Zeugnistag stattfindet, haben sich die Starbulls eine besondere Aktion einfallen lassen: Schüler erhalten gegen Vorlage des Schülerausweises an der Tageskasse freien Eintritt. Am Sonntag gastieren die Starbulls Rosenheim dann beim Tabellensiebten Eisbären Regensburg. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 18 Uhr. Angesichts von fünf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Deggendorf bei nur noch vier ausstehenden Partien bis zu den Play-offs ist das Ziel der Grün-Weißen für das anstehende Wochenende klar formuliert: Sechs Punkte sollen her.

Während der zuvor mit den Starbulls Rosenheim punktgleiche Deggendorfer SC am vergangenen Wochenende die Maximalausbeute von sechs Punkten einfuhr, mussten sich die Starbulls Rosenheim mit einem mageren Zähler aus den Spielen in Weiden und gegen Selb begnügen. Aus eigener Kraft können es die Grün-Weißen mithin nicht mehr schaffen, sich die Tabellenführung bis zu Beginn der Playoffs zurückzuholen. Weil aber Deggendorf an diesem und am nächsten Freitag noch zweimal gegen die starken Selber ran muss und am letzten Spieltag dann in Rosenheim gastiert, könnte es durchaus noch zu einem echten „Showdown“ um den begehrten Spitzenplatz am 4. März im emilo-Stadion kommen. Voraussetzung dafür sind freilich optimale Rosenheimer Punkteausbeuten an diesem und am nächsten Freitag gegen Sonthofen sowie am Sonntag in Regensburg.

Das Heimspiel gegen Sonthofen an diesem Freitag – Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 19:30 Uhr – wird aber alles andere als ein Spaziergang werden. Die Allgäuer sind bekannt für ihre extrem defensive wie destruktive Spielweise, mit der sie in vielen Phasen der bisherigen Saisonspiele die gegnerischen Offensiven regelrecht zermürben konnten. Und die Sturmreihe mit den vor höherklassiger Erfahrung strotzenden Chris Stanley, Kyle Just und Ralf Rinke – letztere Beiden wurden erst im Dezember nachverpflichtet – fährt im passenden Moment schnelle Gegenstöße mit einer effektiven Erfolgsquote. Entsprechend viel und vor allem taktisch klug getimete Eiszeit gibt Trainer Heiko Vogler seinem Paradesturm in den entscheidenden Spielphasen. Mit dieser Taktik gelang es den Allgäuern beim 4:1-Sieg am zweiten Adventsonntag, als einziges Team in dieser Spielzeit neben dem Deggendorfer SC, aus dem emilo-Stadion alle drei Punkte zu entführen. Das ebenfalls von viel Taktik geprägte Hinspiel in Sonthofen Anfang November gewannen die Starbulls mit 3:1.

Im Heimspiel am Freitag kann Starbulls-Trainer Manuel Kofler gegen Sonthofen auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, womit er natürlich zahlreiche Optionen für die Zusammenstellung der vier Sturmreihen hat. Vor allem will der von den Ergebnissen des vergangenen Wochenendes tief enttäuschte Coach aber von seiner Mannschaft temporeiches, zielstrebiges und unkompliziertes Hockey sehen: „Die Analyse der letzten drei Spiele hat deutlich aufgezeigt, dass wir oft zu verspielt und kompliziert agiert haben. Auch viel zu viele Undiszipliniertheiten, Unachtsamkeiten und individuelle Fehler waren für die schwachen Ergebnisse zuletzt ursächlich“, so der Rosenheimer Trainer, der die Trainingsschwerpunkte unter der Woche entsprechend gesetzt und auch in zahlreichen Gesprächen mit der Mannschaft die Problematik aufgearbeitet hat.

Den fest vorgenommenen drei Punkten gegen Sonthofen am Freitag sollen am Sonntag drei weitere in Regensburg folgen. In den bisherigen fünf Vergleichen mit den Eisbären gaben die Starbulls nur beim 3:2-Sieg nach Verlängerung am 30. Dezember einen Zähler ab. Ansonsten gab es glatte, teils hohe Rosenheimer Siege (4:2, 4:1, 10:2 und 10:1). Allerdings scheint sich die seit Beginn der Hauptrunde von Trainer Igor Pavlov betreute Mannschaft nach vielen Misserfolgen endlich gefangen zu haben, auch, weil zahlreiche länger verletzte Spieler nun wieder mit dabei sind. Am vergangenen Wochenende schlugen die Eisbären Regensburg den EC Peiting mit 7:5 und waren auch bei der 3:5-Niederlage in Deggendorf nahe dran, etwas mitzunehmen. Für die Verteidigung des siebten Platzes, womit man unbedingt die unangenehme und weite Playoff-Reise ins niederländische Tilburg vermeiden möchte, brauchen die Donaustädter auch noch den ein oder anderen Zähler. Und personell gehören die Eisbären unbestritten zu den Topteams der Liga. Nikola Gajovsky und Arnoldas Bosas nehmen in der ligaweiten Topscorer-Wertung die Plätze drei und vier ein. Spieler wie Jason Pinizzotto, Peter Flache oder Franz Mangold stehen darüber hinaus für Oberliga-Spitzenqualität.

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