Starbulls Rosenheim empfangen Landshut zum DerbyHinspiel ging an die Grün-Weißen

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Beide Mannschaften zeigten sich in den vergangenen Spielen formstark und erfolgreich, so dass alles auf ein spannendes und emotionsgeladenes Eishockeyfest vor mutmaßlich ausverkauftem Haus hindeutet.

Die Starbulls können dieses Derby mit der breiten Brust angehen, den ersten Traditionsvergleich der laufenden Saison in Landshut mit 7:4 verdient für sich entschieden zu haben und in der Tabelle satte zehn Punkte vor dem niederbayerischen Erzrivalen zu rangieren. Die Gäste aus Niederbayern indes brennen auf die Revanche für die Derbyniederlage am 26. Oktober im eigenen Stadion und sind eigentlich zum Siegen verdammt, um den Kontakt zum punktgleichen Spitzenduo Eisbären Regensburg und Starbulls Rosenheim nicht gänzlich abreißen zu lassen.

Auf beiden Seiten müssen die Trainer mit personellen Einschränkungen zurechtkommen. Landshuts Coach Axel Kammerer muss neben den Langzeitverletzten Peter Abstreiter und Ales Jirik auch auf zwei Youngster verzichten: Marco Baßler und Alexander Ehl sind für eine Vorbereitungsmaßnahme der U20-Nationalmannschaft abgestellt. Dafür plant ausgerechnet Maximilian Hofbauer, der 2015 nach zwei Jahren im Rosenheimer Trikot nach Landshut zurückkehrte, am Freitag im emilo-Stafion sein Comeback. Der 28-jährige hat in dieser Spielzeit wegen einer Sprunggelenksverletzung noch kein Punktspiel bestreiten können.

Rosenheims Trainer Manuel Kofler muss weiterhin auf seinen Offensivstrategen Michael Fröhlich verzichten. Dominik Daxlberger, Dusan Frosch und Vitezslav Bilek zogen sich beim Gastspiel in Peiting am letzten Sonntag Blessuren zu. Vor allem hinter dem Einsatz von Bilek, der in Peiting einen Stockstich abbekam, steht ein großes Fragezeichen. „Ob er spielen kann, entscheidet sich ganz kurzfristig wohl erst unmittelbar vor der Partie“, sagt Manuel Kofler. Der Starbulls-Coach hofft außerdem auf das Comeback von Michael Baindl, der vor vier Wochen in Memmingen zum letzten Mal in einem Punktspiel auf dem Eis stand. Von diesem Spiel am 31. Oktober datiert auch die letzte Rosenheimer Niederlage. Danach holten die Starbulls aus sechs Spielen das Maximum von 18 Punkten.

Aber auch der EV Landshut hat – zumindest seit der Deutschland-Cup-Pause – einen Lauf, erbeutete an den vier Spieltagen seither elf von zwölf möglichen Zählern. Lediglich beim 3:2-Erfolg nach Verlängerung am letzten Sonntag in Memmingen gaben die Niederbayern einen Punkt ab. Der Siegtorschütze in Memmingen war der Tscheche Miloslav Horava, der mit 26 Punkten aus 18 Spielen die Scorertabelle im Landshuter Team anführt. Der EVL hat den zuvor bis Ende des Jahres 2018 befristeten Vertrag mit dem 36 Jahre alten Stürmer vor wenigen Tagen bis Saisonende verlängert. Zweiter Kontingentspieler im Team der Niederbayern ist der Kanadier Julien Pelletier, der in 18 Spielen bisher auf neun Scorerpunkte kam.

Die Vorzeichen deuten also nicht nur auf ein rassiges Eishockeyspiel zweier formstarker Mannschaften am Freitagabend hin, sondern auch auf ein ausverkauftes emilo-Stadion. Sitzplatzkarten sind schon seit Tagen vergriffen Am Donnerstagmittag waren noch knapp 800 Stehplatzkarten verfügbar. Die Starbulls empfehlen dringend, die Möglichkeit des Online-Kartenvorverkaufs mit Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de wahrzunehmen. Für Kurzentschlossenen werden an den Tageskassen ab 17:30 Uhr jedoch auf alle Fälle noch Stehplatztickets erhältlich sein. Auch am Vormittag zwischen 9 und 12 Uhr besteht noch die Möglichkeit, Stehplatztickets in der Geschäftsstelle am emilo-Stadion zu bekommen.

Stadioneinlass ist am Freitag bereits um 18 Uhr. Der Stehplatzbereich über dem Eingang zum Fantreff beim „Naturstein Scholz Block“ (ehemaliger C-Block) muss jedoch gesperrt bleiben.

Am Sonntag steht für die Starbulls Rosenheim dann das Auswärtsspiel gegen die Blue Devils Weiden auf dem Programm. Spielbeginn gegen den Gegner, den die Grün-Weißen im ersten Aufeinandertreffen im emilo-Stadion Ende Oktober mit 8:5 besiegen konnten, ist um 18 Uhr in der Weidener Hans-Schröpf-Arena.

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