Starbulls Rosenheim empfangen am Freitag den EV FüssenAm Sonntag beim SC Riessersee

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Nach diesen beiden Spielen gegen Teams, die auf die Pre-Playoffs zustreben, werden es die Starbulls dann ausschließlich mit Spitzenmannschaften zu tun haben: Je einmal zuhause und auswärts geht es in den sechs letzten Spielen der Hauptrunde gegen Weiden, Regensburg und Memmingen.

Neu angesetzt wurde jüngst vom DEB ein zusätzlicher Spieltag am 8. März, der den Starbulls ein Dienstags-Heimspiel gegen die Memmingen Indians im ROFA-Stadion quasi als Generalprobe für die Playoffs beschert. Die trotz knappem Kader beständig punktenden Memminger konnten die Starbulls in der Tabelle jüngst überflügeln und haben als Tabellenzweiter nun bereits einen Quotientenvorsprung gegenüber den Starbulls, der umgelegt knapp 3,5 Punkten entspräche. Der Rosenheimer Rückstand auf Tabellenführer Weiden (vor zehn Tagen waren die Starbulls selbst noch Spitzenreiter!) beträgt entsprechend umgelegt schon knapp sieben Punkte, der Rosenheimer Vorsprung auf den Tabellenvierten Regensburg noch etwas mehr als fünf Zähler.

In den anstehenden Spielen am Freitag zuhause gegen Füssen und am Sonntag auswärts gegen den SC Riessersee wollen die Starbulls ihren eigenen Punktequotienten natürlich auffrisieren, vor allem aber wieder zu der Art Eishockey zurück finden, mit der sie ihre Fans in vielen Spielen dieser Saison schon begeistern konnten. „Back to basics“, lautet die von John Sicinski nach dem enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft am Dienstag in Peiting ausgerufene Devise. Statt taktischer Themen ging es in den Gesprächen mit dem Team danach um Grundtugenden. Der Cheftrainer fordert von seinen Spielern nicht nur deutlich mehr Laufbereitschaft, sondern ein Auftreten mit Herz und Leidenschaft. Die Fans sollen spüren, dass auf dem Eis harte und ehrliche Arbeit abgeliefert wird. Zack Phillips und Maximilian Hofbauer rücken am Freitag wieder in die Aufstellung, Brock Trotter und Brad Schäfer pausieren. Christopher Kolarz wird gegen Füssen das Rosenheimer Tor hüten. Verletzungs- oder krankheitsbedingte Ausfälle gibt es auf Rosenheimer Seite derzeit nicht.

Beide Rosenheimer Wochenendgegner werden aller Voraussicht nach Pre-Play-offs absolvieren müssen (Riessersee) bzw. dürfen (Füssen). Pat Cortinas SCR rangiert mit 1,156 Punkten pro Partie auf Tabellenplatz acht und müsste für die direkte Play-off-Qualifikation die ihnen zuletzt enteilte Konkurrenz aus Höchstadt und Peiting überholen,

Die vom 42-jährigen Finnen Marko Raita trainierten Füssener stehen mit dem Quotienten von 0,909 auf Tabellenrang zehn, besitzen aber bereits ein beruhigendes Polster auf die dahinter platzierten Kellerkinder aus Passau und Landsberg. Der direkte Klassenerhalt wäre für die Allgäuer angesichts angespannter Finanzlage, welche um den Jahreswechsel auch zur Trennung von Andrei Taratukhin führte, als Erfolg zu werten. Seither sind die Gelb-Schwarzen vom Kobelhang nur noch mit einem Kontingentspieler, Sam Payeur, unterwegs. Dass Raitas Team aber dennoch nicht nur gut spielen, sondern auch punkten kann, hat es erst jüngst eindrucksvoll bewiesen. Peiting ging am vergangenen Freitag in Füssen mit 1:8 unter und der Höchstadter EC rettete sich dort nach 1:3-Rückstand gerade noch in die Verlängerung (um dann in Überzahl noch den Treffer zum 4:3-Auswärtssieg zu erzielen). Auch die Starbulls taten sich im letzten Vergleich mit dem EV Füssen schwer, siegten am Kobelhang Mitte November nur knapp mit 2:1. Gegen den SC Riessersee ist die Rosenheimer Bilanz in der laufenden Spielzeit sogar negativ (3:4 n.V., 6:1, 2:3).

Bei den Starbulls-Heimspielen Im ROFA-Stadion sind nun wieder bis zu 2.500 Zuschauer zugelassen. Detaillierte Rahmenbedingungen für den Spielbesuch und Infos zum Ticketing (es gibt keine Abendkasse, Eintrittskarten müssen online gebucht werden) sind auf www.starbulls.de veröffentlicht. Das Heimspiel gegen den EV Füssen am Freitag um 19:30 Uhr wird natürlich auch  live auf www.sprade.tv übertragen. Gleiches gilt für das Rosenheimer Auswärtsspiel am Sonntag um 18 Uhr gegen den SC Riessersee.


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