Spannender Doppelvergleich mit bockstarken RegensburgernStarbulls Rosenheim vor nächstem Spitzenspiel

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Am Samstag gastieren die Rosenheimer Eishockeyspieler um 18 Uhr in Regensburg, am Vorsilvester-Montag steht dann um 19.30 Uhr das unmittelbare Rückspiel im Rosenheimer ROFA-Stadion auf dem Programm. Gegner Regensburg ist als erfolgreichstes Ligateam der vergangenen Wochen auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt und hat nur noch vier Punkte Rückstand auf die auf Tabellenplatz drei rangierenden Starbulls.

Die beiden bisherigen Saisonvergleiche gegen Regensburg entschieden die Starbulls für sich. In der „das Stadtwerk.Donau-Arena“ gewannen die Grün-Weißen Anfang Oktober mit 3:2. Im Heimspiel am 22. November folgte ein klarer 7:3-Erfolg. Einen Tag zuvor hatten die Eisbären ihren Trainer Igor Pavlov beurlaubt und den gebürtigen Wasserburger Max Kaltenhauser zum – noch interimsmäßigen – Nachfolger ernannt. Und das Team stand auf dem vorletzten Tabellenrang. Nach der Pleite in Rosenheim haben die Eisbären aus zehn Spielen 28 der maximal 30 möglichen Punkte geholt und im Schnitt 5,4 Tore pro Partie erzielt – ein sensationeller Zwischenspurt, der die Verantwortlichen veranlasste, Kaltenhauser offiziell zum neuen Cheftrainer zu ernennen. Mit zwei Erfolgen in den letzten beiden Spielen des Jahres könnten die bockstarken Eisbären nun im Klassement sogar die Starbulls überholen. Die haben ihrerseits den Abstand auf den Tabellenzweiten Deggendorf auf einen einzigen Punkt verkürzt und in den letzten fünf Spielen keinen einzigen Zähler abgegeben. Die Zuschauer dürfen sich am Samstag ab 18 Uhr auf Regensburger und am Montag ab 19:30 auf Rosenheimer Eis also auf zwei packende Eishockeyspiele freuen. Pikanterie am Rande: Kaltenhauser war bis Ende vorletzter Saison als Coach im Starbulls-Nachwuchs tätig.

Beide Trainer müssen wohl auf einige wichtige Akteure verzichten. Die Eisbären Regensburg haben aber beim jüngsten Sieg am zweiten Weihnachtsfeiertag (6:3 in Weiden) eindrucksvoll aufgezeigt, dass sie inzwischen auch prominente Ausfälle locker kompensieren können. Einerseits durch mannschaftliche Geschlossenheit, anderseits indem bislang blass agierende Akteure plötzlich in die Presche springen. So gelang dem Ex-Rosenheimer Leopold Tausch in Weiden, wo im Regensburger Team unter anderem Top-Verteidiger Petr Heider und Torjäger Nikola Gajovsky ausfielen, endlich sein erster Saisontreffer. Unter der Verantwortung von Kaltenhauser als Trainer werden die Eisbären ihrer schon vor Saisonbeginn angehefteten Favoritenrolle nun jedenfalls vollauf gerecht.

Für die Starbulls, bei denen weiterhin die Stürmer Kevin Slezak und Dominik Daxlberger und am Samstag zusätzlich Dimitri Litesov (gesperrt nach Spieldauer-Disziplinarstrafe) ausfallen stellt sich der Doppelvergleich mit Regensburg zum Jahresabschluss also als eine gewaltige Herausforderung dar, bei der Trainer Sicinski aber unbedingt mehr Punkte mitnehmen will, als der Gegner: „Das wird richtig interessant hat mit dem Hin- und Rückspiel in direkter Folge schon ein bisschen Playoff-Charakter. Regensburg ist aktuell die heißeste Mannschaft der Liga. Wir aber haben sie schon zweimal geschlagen. Einen Durchhänger wie im Spiel gegen Deggendorf, als der Gegner von 4:1 auf 4:1 herankam, dürfen wir uns aber nicht leisten, wenn wir gegen Regensburg punkten wollen“. Doch trotz des erwähnten Durchhängers: Werbung für den Vorsilvester-Spitzenvergleich gegen die Eisbären Regensburg haben die Starbulls im Spiel gegen Deggendorf vor über 4.000 Zuschauern in großartiger Manier betrieben. Im. letzten Heimspiel des Jahres will das Team unbedingt den starken Auftritt vom zweiten Weihnachtsfeiertag bestätigen und erneut eine große Zuschauerkulisse begeistern.


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