Souveräner 4:2-Heimsieg der Starbulls Rosenheim gegen PeitingSechs-Punkte-Wochenende perfekt

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Mit einem Punktekoeffizienten von 2,31 Zählern rangieren die Starbulls weiterhin auf Rang drei in der Tabelle der Oberliga Süd und bleiben in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.

Den Starbulls bot sich in ihrem ersten Aufeinandertreffen mit dem EC Peiting in dieser Saison früh im Spiel die Möglichkeit zu einem Powerplay mit gleich zwei Akteuren mehr auf dem Eis – und Maximilian Vollmayer nutze dies zum Führungstreffer. Der torgefährliche Verteidiger hatte freie Schussbahn und wartete lange, ehe er aus halblinker Position aus dem Handgelenk abzog und die Scheibe durch die „Hosenträger“ von Gästekeeper Florian Hechenrieder flach ins Netz bugsierte (5.). Allerdings mussten die Starbulls fortan auf ihren kanadischen Stürmer Kyle Gibbons verzichten, der einen heftigen Stockschlag von Fabian Weyrich abbekommen hatte und sich dabei wohl schwerer an der Hand verletzte; eine längere Ausfallzeit droht.

Am ambitionierten und druckvollen Spiel der Hausherren änderte das aber nichts. Gleich dreimal trafen die Starbulls das Eisen des Gästetores: Enrico Henriquez-Morales fälschte einen Schuss von Dominik Daxlberger an die Latte ab (6.), Tobias Meier (8.) und Maximilian Vollmayer trafen jeweils den Außenpfosten. Nach einem Schuss von Florian Krumpe, den Henriquez im Slot abfälschte, tippte Alexander Höller die Scheibe zum 2:0 über die Torlinie (14.). Und dann trafen die Starbulls sogar in Unterzahl: Krumpe bediente Höller, der nahm Tempo auf, drang über rechts ins Peitinger Drittel ein, spielte den perfekten Querpass und Michael Baindl konnte aus kurzer Distanz eindrücken – 3:0 (17.). Noch in der gleichen Peitinger Überzahlphase konnten die Gäste verkürzen. Andreas Feuerecker war mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie eineinhalb Minuten vor Drittelende erfolgreich – 3:1 (19.).

Die Gastgeber stellten aber noch vor der ersten Pausensirene den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Philipp Lode und Maximilian Vollmayer eroberten in Gemeinschaftsarbeit die Scheibe in der Rundung der Angriffszone, Dominik Daxlberger bekam den Puck am Torraum serviert und verwertete abgezockt zum 4:1 (20.). Es war der letzte Rosenheimer Torerfolg an diesem Abend, doch weil die Starbulls nur noch wenige gute gegnerische Torchmöglichkeiten zuließen, geriet der Heimsieg nicht mehr in Gefahr. Der gute Rosenheimer Torwart Andreas Mechel ließ sich nur noch einmal überwinden, das aber schon zu Beginn des zweiten Drittels. In der einzigen Phase, in der die Gäste das Spiel einige Minuten lang bestimmten spielte Peitings niederländischer Ausnahmestürmer Nardo Nagtzaam einen guten Rückpass und Daniel Reichert vollstreckte aus kurzer Distanz humorlos zum 4:2 (24.).

Zwei Minuten vor der zweiten Pause waren die Gäste einmal nah dran am Anschlusstreffer. Thomas Heger visierte das offen stehende kurze Eck an, Mechel kam aber gerade noch rechtzeitig von der anderen Seite und hielt die Hartgummischeibe mit der Schlittschuhkufe genau auf der Torlinie auf (38.). Eine klasse Rettungstat des Rosenheimer Keepers, der jedoch deutlich seltener gefordert war, als sein ebenfalls stark haltender Gegenüber Florian Hechenrieder, der noch viele Rosenheimer Schüsse und auch einige Alleingänge zunichte machte.

„Unsere Chancenverwertung war im zweiten und letzten Drittel nicht gut, aber mir hat gefallen, wie souverän die Mannschaft gespielt hat und kaum etwas für den Gegner zugelassen hat“, zeigte sich Starbulls-Cheftrainer John Sicinski zufrieden. Ein Sonderlob hatte Sicinski für Verteidiger Beppo Frank parat, der nach ersten Einsätzen zwei Tage zuvor in Füssen diesmal über die volle Distanz in regelmäßigen Wechseln und auch in Über- und Unterzahl ran musste, weil Tobias Draxinger sich zwar aufgewärmt hatte, aber passen musste. Kevin Slezak war erst gar nicht mit dabei, nachdem er sich in Füssen eine Verletzung zugezogen hatte.

Am kommenden Wochenende treten die Starbulls Rosenheim gleich zweimal im heimischen ROFA-Stadion an. Am Freitag empfangen sie den Tabellenletzten HC Riverkings Landsberg, am Sonntag den Tabellenersten Eisbären Regensburg. Die Live-Übertragungen der Spiele sind auf Sprade TV buch- und abrufbar.


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