Souveräne Vorstellung der Tigers bringt drei PunkteSicherer 6:2-Sieg

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Ohne wirklich an die Grenzen gehen zu müssen, haben die Jungs von Trainer Sergej Waßmiller die Pflichtaufgabe gegen den EHV Schönheide erledigt.  Der EHC Bayreuth gewann mit 6:2 (2:0, 3:0, 1:2).

Der Unterschied auf dem Eis entsprach dem Tabellenstand beider Teams. Zweiter gegen Elften und damit das Schlusslicht der Liga. Nach knapp fünf gespielten Minuten stand es bereits 2:0 für die Gastgeber. Fedor Kolupaylo, der den verletzten Torjäger Geigenmüller in der KGB-Reihe vertritt, hatte Torhunger und netzte zwei Mal ein. Dass bereits im ersten Spielabschnitt nicht weiter nachgelegt wurde, lag teilweise an der Verspieltheit der Wagnerstädter, welche die Räume, die ihnen von den Wölfen aus Schönheide gegeben wurde, nutzten um teilweise ein schönes Kombinationsspiel aufzuziehen – allerdings oftmals ohne den letzten Biss.

Im zweiten Spielabschnitt, Schönheides Hähnlein saß noch eine Strafe aus dem ersten Drittel ab, schlug die Scheibe bereits nach wenigen Augenblicken im Tor von Goalie Neumann ein. Potac war derjenige, der sich auf den Spielberichtsbogen eintragen lassen konnte. Wie zu Anfang der Partie, war es auch in diesem Spielabschnitt. Nach knapp fünf Minuten wurde erneut der zweite Treffer erzielt – als Dennis Thielsch dran war und auf 4:0 stellte. Keine Minute später legte Bartosch nach und überwand erneut den Torsteher der Sachsen, der allerdings wenig für die Treffer konnte und am Ende des Spiels noch zum besten Akteur des Gästeteams gewählt wurde. Duplizität zu den ersten zwanzig Minuten – die Tigers mühten sich, spielten, ließen den Gegner laufen ohne die vielen Möglichkeiten, die sich ergaben, auf die Anzeigentafel zu bringen.

Auch im Schlussdrittel war Bayreuth die spielbestimmende Mannschaft, nahm jedoch ein, zwei Gänge raus. Nach Beckers Treffer zum 6:0, der aus dem Slot die aufspringende Scheibe irgendwie ins Tor bugsierte, waren kurz darauf die Erzgebirgler dran. Gulda startete einen schönen Sololauf und konnte, da er in der eigenen Verteidigungszone der Bayreuther nicht konsequent gestört wurde, zum Abschluss kommen. Den Schlusspunkt setzte dann auch einer der Gäste. Kilian Glück kam im Powerplay – Sevo und Kasten waren kurz nacheinander auf die Strafbank gewandert - an die Scheibe und nutzte die Überlegenheit mit zwei Mann mehr auf der Eisfläche, um Bädermann, der insgesamt einen ruhigen Abend verlebte, noch einmal zu bezwingen.

Tore: 1:0 (1:38) Kolupaylo (Bartosch, Potac), 2:0 (4:37) Kolupaylo (Bartosch, Kolozvary), 3:0 (20:28) Potac (Kolozvary, Bartosch/5-4), 4:0 (24:25) Thielsch (Marsall, Busch), 5:0 (25:11) Bartosch (Kolozvary, Kolupaylo), 6:0 (46:57) Becker (Pavlu, Sevo), 6:1 (49:08) Gulda (Löhmer), 6:2. (57:15) Glück (Seifert, Jenka/5-3). Strafen: Bayreuth 10 + 10 (Reiter), Schönheide 10. Zuschauer: 1347.

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