Shutout für Niklas Deske gegen die Starbulls RosenheimSelber Wölfe gewinnen mit 4:0

Selbs Torhüter Niklas Deske ließ keinen Gegentreffer zu. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)Selbs Torhüter Niklas Deske ließ keinen Gegentreffer zu. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Im weiteren Spielverlauf stand das Wolfsrudel, das weiterhin auf die verletzten Klughardt und Müller sowie auf den erkrankten Gare verzichten musste, nahezu perfekt in der Defensive vor einem überragenden Torwart Niklas Deske. Rosenheim probierte viel, kreierte aber nicht viele zwingende Chancen, so dass der Wölfe-Heimsieg auch in dieser Höhe völlig verdient war.

Die Selber Wölfe starteten wild entschlossen und aggressiv in die Partie. Gerade einmal 16 Sekunden waren gespielt, da zog Moosberger einfach mal ab, die Scheibe rutschte Gästetorhüter Steinhauer irgendwie durch und die Netzsch-Arena bejubelte die frühe Führung. Damit nicht genug: Vom Bully weg marschierten die Gastgeber weiter nach vorne, Graaskamps Versuch wurde von Steinhauer noch pariert, dann zog Fink von der blauen Linie ab und markierte nur 22 Sekunden nach Moosbergers Führungstreffer das 2:0 für seine Mannschaft. Die Starbulls fanden bis dahin überhaupt nicht statt und taten sich im weiteren Verlauf gegen das aggressive Selber Forechecking unheimlich schwer. Die Wölfe erarbeiteten sich weitere Chancen, so lenkte Moosberger, von McDonald freigespielt, in der achten Minute den Puck an den Pfosten. Besser machte es McDonald kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts in Überzahl, als er nach einer schönen Kombination das dritte Selber Tor erzielte.

Ab der 21. Spielminute wirkten die Gäste aus Rosenheim wacher. Sie hatten nun auch ihre Spielanteile und erarbeiteten sich viel mehr Chancen als noch zu Beginn der Partie. Zunächst rettete Deske zweimal in höchster Not unter anderem gegen Bucheli, ehe dem VER in der 30. Minute der Pfosten zur Seite stand und den möglichen Anschlusstreffer der Gäste verhinderte. Kaum waren die Wölfe wieder in Überzahl, entbrannte wieder großer Jubel in der Netzsch-Arena: Schiener hatte einen Kracher abgefeuert, den der mittlerweile zwischen den Pfosten stehende Endres nur prallen lassen konnte, McDonald stand goldrichtig und staubte zum 4:0 ab. Rosenheim antwortete wütend, doch Deske entschärfte mit einem Monster-Save den sicher geglaubten Anschlusstreffer von Witala.

Wer sich gedacht hatte, dass Rosenheim nun ein Offensivfeuerwerk abbrennen würde, um in den letzten 20 Minuten das Spiel noch zu drehen, sah sich getäuscht. Es blieb beim Versuch. Die Wölfe standen defensiv einfach bombensicher und Deske strahlte unglaublich viel Ruhe aus. Die Wölfe konnten sich immer wieder gut aus dem eigenen Drittel befreien und tauchten selbst ein ums andere Mal gefährlich vor dem Kasten der Rosenheimer auf. Die besten Chancen für Selb hatten Schiener, dessen Schuss von Endres geklärt wurde, Moosberger, der die Scheibe über die Latte jagte und Hördler, der am Torgestänge scheiterte. Alles in allem ging der Sieg für den VER auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.

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