Selber Wölfe verlieren im NachholspielEC Peiting gewinnt mit 6:3

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Obwohl die Einheimischen wie die Feuerwehr in die ersten Spielsekunden starteten, brachten die Selber zuerst etwas Zählbares zustande: McDonald bediente Gollenbeck mustergültig, dieser fackelte nicht lange und hämmerte den Puck zur Führung ins linke Kreuzeck. Die Wölfe überstanden in der Folge zwei Unterzahlspiele schadlos. Selb hatte dabei sogar die Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen: Gare steuerte völlig alleine auf das Tor des Gegners zu, scheiterte jedoch an Hechenrieder. Eine der wenigen Chancen für die Gäste nutze Kostourek, der Deske keine Chance ließ und den Ausgleich markierte. Eine Minute vor Drittelende brachte Gare mit einem mächtigen Schlagschuss die Wölfe erneut in Führung.

Beide Mannschaften suchten ihr Heil weiter in der Offensive. Die Gäste hatten nach 23 Minuten die Riesenmöglichkeit, die Führung weiter auszubauen. Trotz doppelter Überzahl wollte das Tor aber nicht fallen. Die Peitinger machten jetzt vermehrt Druck und hatten vier sehr gute Möglichkeiten, den Ausgleichtreffer zu erzielen, aber Deske war stets zur Stelle. Nach neun Minuten fiel dann der Ausgleich durch Stauder, nachdem die Abwehr der Wölfe den Puck nicht aus der Gefahrenzone herausbekam. In zweifacher Unterzahl gerieten die Selber dann sogar das erste Mal durch Feuerecker in Rückstand. Das Spiel wurde zunehmend härter, folglich häuften sich auch die Strafzeiten. Kremer musste, genauso wie sein Kontrahent, wegen einer Boxeinlage für 14 Minuten in die Kühlbox. Zum Ende des Drittels konnten sich die Wölfe ein wenig vom Druck der Gastgeber befreien. Durch Moosberger und McDonald hatte Selb zweimal die Chance zum Ausgleich, beide fanden aber in Hechenrieder ihren Meister.

Die Wölfe versuchten gleich zu Anfang des Schlussabschnitts, den Ausgleich zu erzielen. McDonald und Gollenbeck tauchen zweimal aussichtsreich vor dem Peitinger Kasten auf, konnten aber den Puck nicht über die Linie bugsieren. Peiting verlegte sich jetzt im eigenen Stadion aufs Kontern. Einer dieser Gegenstöße führte dann zum 4:2 durch Kostourek, der eiskalt vollstreckte. Das 5:2 fiel nur eine Minute später aus dem Gewühl heraus. McDonald, der bei einem Pass von Gare nur noch den Schläger hinzuhalten brauchte, brachte die Wölfe noch einmal auf zwei Tore heran. Drei Minuten vor Ende der Partie hatten die Gäste sogar noch die Möglichkeit, in Überzahl zum vierten Treffer zu kommen. Als Deske zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen war, entschied Krabbat das Spiel endgültig durch seinen Treffer zum 6:3 ins verwaiste Selber Tor.

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