Selber Wölfe unterliegen dem EC Peiting knappGut gespielt, dennoch verloren

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI
Mario Wiedel)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI Mario Wiedel)
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Ohne die Kranken und Verletzten Deske und Bär, dafür wieder mit Kabitzky, waren dieSelber das spielbestimmende Team und die 1:0-Führung nach 20 Minuten war mehr als verdient. Die Wölfe hatten den besseren Start, versuchten gleich Druck auf das Peitinger Tor auszuüben – mit Erfolg. Im ersten Überzahlspiel erzielte Kolb freistehend die frühe Führung. Peiting spielte sehr passiv, Kümpel musste erst nach sieben Minuten gegen Krabbat erstmalig eingreifen. Die Chance, auf 2:0 zu stellen, hatte Hirschberger, aber ECP-Goalie Hechenrieder zeigte einen starken Save. McDonald zog wenig später auf und davon, konnte nur mit einem Foul gestoppt werden, das folgende Überzahlspiel brachte jedoch keinen Erfolg. Bange Minuten in der Schlussphase – die Wölfe für 108 Sekunden mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Dank des einige Male gut parierenden Kümpel und bravourös kämpfenden Vorderleuten ging es mit der knappen Führung in die Pause.

Peiting kam besser aus der Kabine und prüfte Kümpel gleich zweimal. Die Hausherren drängten auf den Ausgleich, die Gäste waren gedanklich scheinbar noch in der Kabine. Es dauerte etwas, bis sie wieder den spielerischen Faden fanden. Der Ausgleich fiel aus heiterem Himmel und entsprang der Kategorie „absolut unnötig“. Die Situation schien schon geklärt, als Kümpel von hinten angeschossen wurde und von dort durch die Schoner die Scheibe ins Tor ging. Beide Teams waren nun darauf bedacht, die Scheibe in den eigenen Reihen zu halten und auf Fehler des Gegners zu warten. Die Partie wurde zudem ruppiger und giftiger – die Strafbänke füllten sich, der Spielfluss litt sehr darunter, teilweise zogen wir sehr unnötige Strafen. Bei vier gegen vier brach Weyrich durch, aber Kümpel auf dem Posten. Letzterer jedoch ohne Chance in der 36. Minute. Schöner Spielzug der Hausherren, Heger lief gut mit und goldrichtig vor dem Tor postiert traf er zur 2:1-Führung. Tore fielen im Mittelabschnitt keine mehr, dafür flogen die Fäuste: Gelke und Stauder hatten sich kräftig in den Haaren, die Fäuste und Handschuhe flogen und es gab 30 Strafminuten für beide Akteure und viel Zeit zum Nachdenken in der Kühlbox.

In Unterzahl starteten die Wölfe in den Schlussabschnitt, Peiting aber zu harmlos ohne überzeugende Szenen. Der 3:1-Führungstreffer fiel aber dennoch früh. Kümpel parierte glänzend, konnte auch den ersten Nachschuss parieren, aber war bei Nachschuss Nummer zwei durch Krabbat chancenlos. Die Wölfe schüttelten sich, gaben sich trotz des 1:3-Rückstandes nicht geschlagen. Kabitzky ließ eine gute Chance in Unterzahl liegen, noch hochkarätiger die Möglichkeit von McDonald. Der Kanadier, der einen schlampigen Pass an der blauen Line abfing, scheiterte eins gegen eins an Hechenrieder zum möglichen Anschluss. Nachdem Heger das 4:1 auf dem Schläger vergab – Kümpel rettete mit der Schulter – und Graaskamp drei Minuten vor Ende der 2:3-Anschluss gelang, keimte nochmals Hoffnung im Wolfsrudel auf. Wölfe-Coach Thom zog schnell den Torhüter für einen sechsten Feldspieler, aber der dritte Treffer wollte einfach nicht mehr fallen. Im Gegenteil. Kapitän Ondruschka mit höchstem Einsatz im Liegen kratzte in letzter Not die Scheibe von der Linie.

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