Selber Wölfe treffen auf BullenAllrounder Dominik Kolb verlängert

Dominik Kolb wechselt zurück zu den Tölzer Löwen. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)Dominik Kolb wechselt zurück zu den Tölzer Löwen. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Drei Punkte konnten die Wölfe gegen Peiting und in Landshut einsacken. Zu wenig, findet auch Trainer Henry Thom: „Gegen Peiting ist das Spiel vielleicht ein bisschen zu unseren Gunsten gelaufen und wir haben vielleicht auch ein bisschen hoch gewonnen. In Landshut hat eindeutig die bessere Mannschaft verloren. Aber das bringt uns jetzt auch nicht weiter. Jammern hilft nichts. Beim nächsten Mal das Tor treffen schon.“

Doch dass es gerade gegen die Bulls aus Sonthofen extrem schwer ist, zeigen nicht nur die bisherigen Ergebnisse gegen die Mannschaft von Heiko Vogler (3:2, 1:4, 1:4, 2:3, 2:3 n.V.). „Von Angstgegner zu sprechen ist schon weit hergeholt. Sonthofen verteidigt unheimlich leidenschaftlich und kompakt. Sie haben eine der besten Defensivabteilungen in der Oberliga und dazu sind sie verdammt gefährlich im Konter. Sie sind groß, läuferisch aber trotzdem sehr gut. Zudem leben Sie sehr von ihren Einzelkönnern. Stanley, Rinke, Just, Hadraschek, Sternheimer, Sill – sie reden sich manchmal auch kleiner, als sie sind. Wenn man gegen die Bulls hinten liegt, wird es doppelt schwer“, so Thom.

Bei vier Niederlagen und nur einem Sieg liegt der Fokus aber dennoch auf ein paar Veränderungen. Thom: „Natürlich werden wir ein bisschen was ändern. Die Brechstange wird uns bei der Defensivtaktik der Bulls nicht viel helfen. Was wir allerdings besonders ändern sollten ist die Punkteausbeute. Wir wollen die drei Zähler im Vorwerk und basta.“

Das schwerste Auswärtsspiel, das für Selb in dieser Saison noch aussteht, ist wohl die Auswärtsfahrt am Sonntag zu den Starbulls Rosenheim. Der Tabellenführer hat bisher, wie die Selber Wölfe auch, nur zwei Niederlagen auf heimischen Eis einstecken müssen (Starbulls 53 Puntke, Wölfe 52 Punkte vor heimischer Kulisse).

„Wenn ich an unseren Auftritt in Rosenheim (1:6) zurückdenke, muss man sagen, dass wir kaltschnäuziger sein müssen. In den ersten zwanzig Minuten waren wir sogar die bessere Mannschaft. Wenn die Starbulls allerdings mal ins Laufen kommen, dann wird es sehr, sehr schwer. Jeder Punkt, den wir dort holen, ist ein echter Gewinn für uns. Aber warum sollten wir das nicht schaffen? Wir haben die nötige Qualität und die die Erfahrung auch in Rosenheim etwas mitnehmen zu können“, sagt Thom.

In Sachen Lazarett gibt nur leichte Entwarnung. Ob Niklas Deske zurückkehren wird, ist noch nicht sicher. Hier wird, genauso wie bei Achim Moosberger, das Abschlusstraining am Donnerstagabend abgewartet werden müssen. Konstantin Kessler könnte somit im Laufe der Woche noch ein Thema für die Wölfe werden.

Dominik Kolb bleibt ein Selber Wolf

Nach Kapitän Florian Ondruschka schnürt auch ein weiterer wichtiger Leistungsträger seine Schlittschuhe in der Saison 2018/19. Dominik Kolb verlängerte um ein weiteres Jahr.

Der 21-Jährige, einst aus Bad Tölz kommend und für den Sturm eingeplant, hat sich bestens in Oberfranken eingelebt und ist besonders aufgrund seiner Allroundfähigkeiten sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung einsetzbar. Mittlerweile ist „Domi“, der bei seinen Ausflügen nach vorne schon andeutet, dass in ihm auch Stürmerblut fließt, aus der Selber Verteidigung nicht mehr wegzudenken.

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