Selber Wölfe siegen nach vier Heimniederlagen in FolgeWieder alles im Griff

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Die Wölfe stören alle Bemühungen der Werdenfelser früh und lassen diese gar nicht erst ins Spiel kommen. Nach vier Heimniederlagen in Folge feiern die Selber somit den ersten Sieg. Schlüssel zum Erfolg ist die herausragende kämpferische Leistung gepaart mit hervorragendem Defensivverhalten.

Nach dem verletzungsbedingtem Ausfall von Geigenmüller war Coach Thom zur erneuten Reihenumstellung gezwungen: Gare rückte in Reihe eins zu McDonald und McDonough, Moosberger übernahm die Position unserer Nummer 13. Die Wölfe starteten mit viel Tempo in die Partie, störten die Garmischer früh und ließen nur wenige Angriffe der Gäste zu. Für die ersten Torchancen sorgten die Hausherren. In der zweiten Minute lenkte Hördler einen Schuss von Lüsch am Tor vorbei. Auch Gollenbeck hatte wenig später das Scheibenglück nicht für sich gepachtet. Bei einem Gegenangriff behindert Eichel Wölfe-Schlussmann Deske regelwidrig. Die Strafzeit für die Werdenfelser folgte prompt. Doch Ondruschka, Gollenbeck und Kolb fanden in Fießinger ihren Meister. Kurz darauf musste Deske sein gesamtes Können aufzeigen, um einen Rückstand zu verhindern. Selbst in eigener numerischer Unterzahl kamen die Wölfe zu mehreren Chancen, machten aber zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Zwei Minuten vor Schluss war es dann aber soweit: McDonald ließ seinem Gegenüber keine Chance und netzte in unnachahmlicher Weise zum vielumjubelten Führungstreffer ein.

Die Wölfe machten auch im zweiten Spielabschnitt dort weiter, wo sie im ersten aufgehört hatten. Mit hohem Tempo und guter Defensivarbeit erschwerten sie den Gästen das Leben. Immer wieder zwangen sie die Werdenfelser zu Fehlern, die in guten Möglichkeiten für die Selber mündeten. Noch bis zur 32. Spielminute mussten sich die Wölfe-Anhänger gedulden, ehe Kremer, schön freigespielt durch Hördler, auf 2:0 erhöhte. Der Jubel im Vorwerk kannte keine Grenzen. Die Wölfe weiterhin mit guten Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Fießinger im Garmischer Tor. Nach einer kurzen Unachtsamkeit in der Defensive kamen die Werdenfelser zum Anschlusstreffer. Doch auch dieser konnte die Selber nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Drei Minuten vor der Drittelpause tanzte Gare gleich drei Riesserseer wie Slalomstangen aus und markierte den dritten Selber Treffer an diesem Abend. Völlig überflüssig holte sich Gästespieler Maurer nach einem Foul an Gollenbeck auch noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe ab.

Genau eine Minute und 41 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, da zog Kolb, ganz im Stile eines Blueliners einfach mal im Powerplay ab und machte mit dem vierten Selber Treffer an diesem Abend alles klar. Im weiteren Spielverlauf hätten die Wölfe den Spielstand durchaus noch höher gestalten können, scheiterten jedoch immer wieder an Fießinger. Gegen Ende der Partie durfte sich auch Deske mehrfach auszeichnen. Trotzdem sollte an diesem Abend keinem Team ein weiterer Treffer gelingen und somit feierten die Wölfe den ersten Heimsieg seit vier Spieltagen.


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