Selber Wölfe siegen (erst) im Penaltyschießen gegen SonthofenEinen Punkt leichtfertig verschenkt

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI
Mario Wiedel)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI Mario Wiedel)
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Letzterer unnötig aufgrund eines spielerisch klar überlegenen Wolfsrudels, welches alleine im zweiten Abschnitt den Sack hätte vorzeitig zu machen müssen. Das erste Drittel begann mit starken Angriffen der Gäste aus dem Allgäu, jedoch konnten sich die Selber Wölfe zur Wehr setzten und drängten die Bulls wieder in ihre Hälfte. In der Folgezeit kamen auch die Gastgeber immer besser ins Spiel. Nach einer Strafzeit für die Bulls fiel der Führungstreffer – auf Zuspiel von Graaskamp markierte Gelke das überfällige 1:0. Nach einigen vergeblichen Versuchen auf beiden Seiten kamen McDonald und Schmidt dem Tor bei schnellem sicherem Zuspiel sehr nahe. Gare hatte mehr Zielwasser und erhöht in der 16. Minute auf den 2:0-Pausenstand.

Die Bulls erspielten sich viele Chancen, kamen aber nicht am VER-Goalie vorbei. Nach einigen ungeahndeten Fouls gegen die Wölfe packten die Gäste so langsam die Hörner aus, obwohl man merkte, dass den Gästen noch das schwere Spiel vom Freitag nachhing. Danach waren es die Wölfe, die die Szenerie klar im Griff hatten. Chancen über Chancen für Selb, aber die Wölfe versäumten es, frühzeitig den Sack zuzumachen. Die Wölfe schnürten die Bulls regelrecht in deren Drittel ein, aber es blieb bei einem torlosen Abschnitt.

Die 2:0-Führung wackelte im letzten Drittel. In der 44. Minute trickste Slaventinsky Deske aus und spielte den Puck am kurzen Pfosten durch die kleine Lücke zwischen dem Schoner und Arm zum 2:1 durch. Der anschließende Konter von Schmidt fand aufgrund der blockenden Bulls nicht den Weg ins gegnerische Tor. Die Wölfe drängten die Bulls wieder zurück in die Defensive, wollten nun den Führungsausbau. Kabitzky und Gelke wärmten den Puck sauber für Grasskamp vor, dass dieser nur noch ausholen und zum 3:1 einschießen musste. War das bereits die Vorentscheidung? Nein. Die Gäste kamen nochmals zurück ins Spiel aufgrund nachlässig agierender Wölfe, in der 58. Minute netzte Havelicek zum 3:2-Anschluss ein. Und es kam noch schlimmer. Knapp eine Minute später setzte May auf Zuspiel von Slaventinsky und Malzer dem letzten Drittel aus Sonthofener Sicht die Krone auf und glich ein bereits verlorengeglaubtes Spiel zum 3:3 aus.

Die folgende Verlängerung war nichts für schwache Nerven, ein schnelles, aggressives Eishockeyspiel das beide Mannschaften extrem forderte, fand in den kurzweiligen fünf Minuten keinen Sieger, Sonthofen durch einen Alleingang näher am Sieg als die Wölfe. Im Penaltyschießen hatten die Gastgeber die Oberhand – Kabitzky und McDonald verwandelten ihre Versuche eiskalt, bei Sonthofen scheiterten Havlicek und Slavetinsky an Deske.

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