Selber Wölfe setzen Siegesserie fort6:3-Erfolg gegen den ECDC Memmingen

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Den Wölfen merkte man nicht an, dass sie in dieser Woche schon zwei schwere Spiele gegen Deggendorf in den Beinen hatten. In den ersten zehn Spielminuten ging es nahezu auf ein Tor und  zwar auf das der Memminger Indians. Der VER kombinierte gefällig und die Indians kamen immer einen Schritt zu langsam, um die Passstaffetten zu unterbinden. In der zehnten Minute dann der längst überfällige Führungstreffer durch Gare im Nachfassen. Zuvor gab es schon Chancen zuhauf, doch Gästetorhüter Neumann war bis dahin der Spielverderber. So rettete dieser allein in der sechsten Spielminute ganze viermal in höchster Not gegen McDonald, Mudryk und Moosberger. Schmeichelhaft war dann der Ausgleich für die Indians, aber so ist das im Sport: Wenn du vorne die Tore nicht machst, dann fängst du hinten eins. Der zwischenzeitliche Führungstreffer für Memmingen war in Überzahl schön herausgespielt, stellte den Spielverlauf aber vollkommen auf den Kopf. Müller hätte Sekunden vor der Pausensirene fast noch den Ausgleich erzielt, nagelte die Scheibe aber an die Torlatte.

„Ruhig und geduldig weiterspielen“, musste die Devise für den zweiten Spielabschnitt heißen. Und das taten die Selber auch. Zwar ließen die Wölfe zunächst wieder schier unglaubliche Torchancen liegen, doch dann verhalf der Eishockeygott den Hausherren zum Ausgleich: Memmingen agierte in Überzahl, beim Schlagschussversuch brach der Schläger, Mudryk schnappte sich die Scheibe und verwandelte im Alleingang gegen Neumann zum vielumjubelten Ausgleich. Die erneute Führung für Selb erzielte Ondruschka mit einem trockenen Schuss, nachdem er von McDonald schön angespielt worden war. Nur zwölf Sekunden später ließ Mudryk schon wieder die Scheibe im Tornetz zappeln und spätestens als Schiener, erneut in Unterzahl, mit einem Schlenzer sowohl den generischen Verteidiger, als auch Gästegoalie Neumann zum zwischenzeitlichen 5:2 übertölpelt hatte, waren die Verhältnisse in der Netzsch-Arena wieder zurecht gerückt. Doch die Indians gaben sich nicht geschlagen und kamen durch einen der brandgefährlich vorgetragenen Konter noch einmal auf zwei Tore heran.

Die Gäste wollten an diesem Abend definitiv die weite Heimreise nicht ohne Punkte im Gepäck antreten. Sie kämpften bis zum Umfallen, machten die Räume eng und den Wölfen das Leben schwer. Selb hatte auch jetzt die größeren Spielanteile, konnte sich aber nicht mehr so viele hochkarätige Torchancen erarbeiten. So blieb das Spiel offen bis zur 56. Minute, als Moosberger die Wölfe-Fans mit seinem Schlusspunkt zum 6:3 erlöste. Er brauchte die Scheibe nur noch über die Torlinie bugsieren, nachdem McDonald, der sich nicht nur im heutigen Spiel als toller Vorlagengeber verdient gemacht hat, Neumann bereits überwunden hatte. Alles in allem ein verdienter Heimsieg für Selb gegen einen unangenehmen und nie aufsteckenden Gegner aus Memmingen.

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