Selber Wölfe setzen sich daheim gegen Leipzig durchGelungene Generalprobe

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Das Selber Team zeigte sich gegenüber den letzten Auftritten in allen Bereichen stark verbessert. Positiv einerseits die guten Torhüterleistungen von Deske und Kümpel, die der Abwehr Stabilität verlieh, andererseits gefiel das Wolfsrudel auch durch eine konsequentere Chancenverwertung im Torabschluss. Besonders erwähnenswert: der couragierte und herzerfrischende Auftritt der ’jungen Wilden“ Silbermann und Klughardt.

Ohne die erkrankten Geisberger, Böhringer und Neumann — dafür wieder mit Moosberger und Dorr. Wölfe-Coach Thom musste einige Umstellungen vornehmen und bewies dabei ein glückliches Händchen. Der erst 17-jährige Klughardt durfte sich im Paradeblock neben Mudryk und Piwowarczyk beweisen und es war Klughardt, der die erste gute Torszene für die Wölfe hatte, aber an Goalie Hoffmann scheiterte. Wenig später war  es erneut das Selber Nachwuchstalent, das mustergültig Mudryk in Szene setzte, der zum 1:1 ausglich und so das frühe Führungstor der Gäste (nach nur 53 Sekunden) vergessen ließ. Beide Teams waren offensiv ausgerichtet mit ausgeglichenen Spielanteilen. Die beiden Goalies durften sich des öfteren auszeichnen. Fortan kamen aber die Wölfe besser ins Rollen, mehr als verdient der Führungstreffer. Kolb nahm aus dem Hinterhalt Maß und der Puck zappelte im Netz. Dorr kurz danach brachte Gäste-Goalie Hoffmann in Bedrängnis, aber auch im Gegenzug war Deske auf dem Posten und klärte gegen Eichelkraut. Goldrichtig vom Zeitpunkt her fiel das 3:1 durch Gare, dem ein feines Zuspiel durch Youngster Silbermann, der neben Routinier Ondruschka eine gute Leistung bot, vorausging.

Auch wenn der Mittelabschnitt torlos endete, langweilig war es keineswegs. Ein gutes Überzahlspiel der Leipziger brachte nichts ein, denn die Wölfe standen bombensicher, auch bei fünf gegen fünf ließen die Hausherren sehr wenig zu. Und alles, was durchkam, war sichere Beute von Deske, der fehlerfrei nach 30 Minuten für Kümpel Platz machte. Letzterer durfte gleich mit zahlreichen guten Paraden sein Können demonstrieren. Die größte Chance auf den Führungsausbau vergab Schiener, der durchgebrochen scheiterte.

Die Gäste aus der Messestadt begannen mit wütenden Angriffen, scheiterten aber immer wieder an Kümpel, der starke Abwehrparaden zeigte. Gare und Kolb vergaben jeweils in Überzahl, wenig später holte Pozivil aus und feuerte von der blauen Linie — Moosberger fälschte unhaltbar zum 4:1 ab. Den Schlusspunkt setzte das ’Leichtgewicht“ im Selber Team. Klughardt, von Mudryk sehenswert in Szene gesetzt, schloss im Stile eines Torjägers unhaltbar zum 5:1 Endstand ab. Unschön und unnötig in einer ansonsten fairen Partie der von Leipzigs Tramm angezettelte Faustkampf mit Penc. Für den Selber Förderlizenzspieler endete das Spiel vorzeitig mit einer blutenden Verletzung im Gesicht.

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