Selber Wölfe setzen sich beim Höchstadter EC durchPflichtaufgabe gemeistert

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI
Mario Wiedel)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe) (PIXMAWI Mario Wiedel)
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Zum Spieler des Abends avancierte Oldie Lanny Gare, der zweimal traf und dreimal seinen Mitspielern auflegte. Kenny Turner trug sich zum ersten Mal im Dress der Wölfe in die Torschützenliste ein.

Gleich zu Beginn die kalte Dusche für unsere Jungs. Gerade einmal 33 Sekunden waren gespielt, da war die Wölfe-Abwehr kurz unsortiert und der Tabellenletzte der Oberliga Süd ging mit 1:0 in Führung. Die ersten Möglichkeiten zum Ausgleich boten sich Müller und Gelke. In der Folge taten sich die Jungs um Coach Thom aber schwer. Bis zur sechsten Minute: Nach feinem Zuspiel von McDonald war Gare plötzlichen auf und davon und gab Gästegoalie Golombek mit einem trockenen Schuss durch die Beine keine Chance. Kurz darauf ließen die Wölfe in Unterzahl nichts anbrennen. Beinahe wäre Gare sogar der Führungstreffer gelungen, jedoch konnte er bei seinem Konter im letzten Moment entscheidend im Abschluss behindert werden. Selb von Minute zu Minute nun besser in der Partie. Der Führungstreffer lag in der Luft. Selbst eine weitere Strafzeit tat dem Spiel der Gäste keinen Abbruch. Glück für Selb allerdings, dass die Hausherren in einer kurzen Drangphase nur die Latte trafen. Bis fünf Sekunden vor Drittelende mussten sich die zahlreich mitgereisten Wölfe-Anhänger gedulden, ehe sie durch Turner mit dem Führungstreffer erlöst wurden.

Thom schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Seine Mannen kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine. Kabitzky wurde vorm Höchstadter Tor sträflich alleine gelassen, kam zum Rebound und ließ sich nicht zweimal bitten. Kurz darauf erhöhte Gare sogar auf 4:1. Die Alligators sahen sich nun zu einer Auszeit gezwungen. Die klare Führung beruhigte die Selber wohl etwas zu   sehr. Wer dachte, die Aischgrunder würden sich jetzt geschlagen geben, irrte. Die Hausherren nun energischer in den Zweikämpfen, und so kam es, wie es kommen musste. Durch Mikesz‘ Treffer aus spitzem Winkel leckten die Alligators Blut und so gelang kurz darauf sogar der Anschlusstreffer durch Petrak zum 3:4. Höchstadt wollte den Ausgleich. Gare konnte einen Konter der Höchstadter nur auf Kosten einer Strafzeit unterbinden. Ein weiterer Treffer wollte bis zur Pause jedoch keiner Mannschaft mehr gelingen.

Im Schlussabschnitt ließen die Selber nichts mehr anbrennen und gewährten den Hausherren nur noch wenige Chancen. Die Wölfe verteidigten clever und abgeklärt. Alle Abschlüsse blieben am Ende leichte Beute für den gut parierenden Deske. In der 47. Minute zog Müller von der blauen Linie einfach mal ab. Golombek war die Sicht verdeckt, und die Scheibe fand den Weg zwischen Freund und Feind in die Maschen – die Vorentscheidung. Kabitzky hätte gar erhöhen können, verpasste aber frei vorm Slot denkbar knapp. Müller traf wenig später sogar nur den Pfosten. Eine Minute und zwanzig Sekunden vor Schluss war es McDonald, der den 6:3-Endstand aus Wölfe-Sicht besorgte.

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