Selber Wölfe per „Sweep“ im Viertelfinale6:1-Sieg gegen Duisburg

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Beide Mannschaften agierten zu Beginn des Spiels kontrolliert. Alle waren bemüht, den Puck in den eigenen Reihen zu halten und kein allzu großes Risiko einzugehen. Den Gästen merkte man an, dass sie sich einiges vorgenommen hatten, doch die Wölfe hielten bis auf wenige Phasen sehr gut dagegen und ließen nicht viele Torchancen zu. Immer wieder erarbeiteten sie sich sehr gute Möglichkeiten. So bediente Geisberger den mitgelaufenen Gare, der aber am Duisburger Schlussmann Mathis scheiterte. Selbst als Selb in Unterzahl agieren mussten, strahlten die Gastgeber durch Piwowarczyk, Kolb und Pozivil Torgefahr aus. In der elften Spielminute rettete Deske noch in höchster Not, kurz darauf ließ Hördler, herrlich bedient von Schiener, die Netzsch-Arena zum ersten Mal an diesem Abend aufgrund seines Führungstreffers beben. Die Füchse gaben sich freilich noch in keinster Weise geschlagen und nutzten ihrerseits eine Kontersituation eiskalt zum Ausgleichstreffer durch André Huebscher aus. Sekunden vor der Pausensirene hatten die Selber Anhänger den Torschrei schon auf den Lippen, doch Mudryk kommt vor dem leeren Tor nicht mehr zum Abschluss.

Wie schon so oft in dieser Situation konnte Selbs Trainer Henry Thom sein Rudel noch einmal nachjustieren. In der ersten Überzahlsituation im mittleren Spielabschnitt lief die Scheibe richtig flott und präzise und McDonald schloss die Passstafette zur erneuten Führung ab. Anders agierten die Duisburger in Überzahl, die sich gegen unser Abwehrbollwerk sehr schwer taten. Kaum waren die Wölfe wieder vollzählig, da ließ Hördler schön den Puck für Schiener liegen, der endlich seinen Torknoten lösen konnte und sich für seine zuletzt guten Leistungen mit einem strammen Schuss in den Giebel zum 3:1 belohnte. Die Wölfe waren nun spielbestimmend und das Powerplay funktionierte. Erneut bei einem Mann mehr auf dem Eis konnte Geisberger den Spielstand weiter erhöhen. Die Füchse blieben weiter gefährlich und klopften einmal am Außenpfosten an, bevor kurz darauf Deske gegen den Duisburger Verelst rettete. Deskes Gegenüber Mathis stand dem in nichts nach und klärte einen Alleingang von Gare in der 38. Spielminute.

Jeder in der Netzsch-Arena erwartete nun einen wahren Sturmlauf der Füchse, doch das Wolfsrudel verhielt sich taktisch sehr geschickt und ließ nur noch sehr wenig zu. Selb versuchte sehr erfolgreich, den Gegner weit weg vom eigenen Tor zu halten und kreierte immer wieder eigene Torchancen. Als dann McDonald – zum dritten Mal an diesem Abend – den Puck im Netz versenkte, schien den Füchsen endgültig der Zahn gezogen. Denn Schlusspunkt setzte schließlich Müller mit einem trockenen Schuss zum Endstand von 6:1.


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