Selber Wölfe müssen auf Herbert Geisberger verzichtenVerletzung im Wiederholungsspiel

VER-Trainer Henry Thom. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)VER-Trainer Henry Thom. (Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Acht Spiele in 18 Tagen. Das Programm, dass die Wölfe absolviert haben, hatte es in sich. Vor allem, da noch das Nachholspiel am Dienstag in Waldkraiburg auf der Tagesordnung stand. „Wir schauen nicht zurück. Es gab eine sportliche Lösung für das abgebrochene Spiel und wir haben wichtige drei Punkte eingefahren. Es ist natürlich bescheiden, wenn man nach so einem Spiel, bei dem es für den Gegner um nichts mehr geht, mit Verletzten nach Hause kommt. Wir müssen jetzt knapp drei Wochen auf Herbert Geisberger verzichten, aber so ist es nun mal. Für Verletzungen gibt es keinen guten Zeitpunkt. Am Ende zählen die Punkte und die haben wir auf dem Konto“, sagte VER-Trainer Henry Thom.

Nach dem auswärts ausgetragenen Heimspiel in Waldkraiburg hatte sich die Mannschaft einen zusätzlichen freien Tag verdient. Die nächsten sechs Punkte werden aber schon ab morgen wieder vergeben. Am Freitag gastieren die Bulls Sonthofen in der Netzsch-Arena. Mit einer durchaus erwähnenswerten Aufholjagd hat sich die Mannschaft von Heiko Vogler mittlerweile bis auf Platz sechs vorgearbeitet. Thom: „Sonthofen hat viel Qualität. Wir haben das in dieser Saison schon zweimal erlebt und beide Spiele im Allgäu verloren (je 1:4). Es gibt Mannschaften, die liegen einem besser und andere eben nicht so. Beim Heimspiel haben wir das über weite Strecken gut gemacht (3:2). Und das Spiel hat gezeigt, worauf es gegen solche Gegner ankommt. Wir müssen Geduld beweisen und an unsere Stärken glauben. Hektik und Alleingänge bringen uns bei der Spielweise der Bulls nicht weiter.“

Zumal in Hinblick auf die Meisterrunde für alle Teams jeder Punkt zählt. „Sie werden sich nicht auf dem Erreichten ausruhen. Für Sonthofen sind auch noch bessere Platzierungen drin. Jede Mannschaft will so weit wie möglich nach oben, um die bestmögliche Ausgangssituation für die Play-offs zu haben“, sagt Thom.

Die Verletzung von Herbert Geisberger macht die Sache aber nicht unbedingt einfacher. Thom: „Wir müssen umstellen. In Waldkraiburg hat Dennis Schiener den Platz neben Piwo und Gare eingenommen. Wir werden sehen, wie wir das machen werden. Dazu möchte ich mir aber erst das Abschlusstraining anschauen.“

Knistern wird es auch am Sonntag in der Hans-Schröpf-Arena in Weiden. Nicht nur, dass ein Derby ansteht, für Weiden könnte es das allesentscheidende Spiel in Sachen Play-offs werden. Die Blue Devils haben fünf Punkte Vorsprung auf den Neunten Lindau. „Die Situation in Weiden darf uns nicht interessieren. Wir nehmen alle Punkte, Tore und Gegentore mit in die Meisterrunde. Von daher wird es ein Spiel wie jedes andere auch. Wir haben gegen die Blue Devils vielleicht auch noch eine kleine Rechnung offen. Wir haben heuer zwei Spiele gegen sie verloren, die man nicht hätte verlieren müssen. Weiden muss unter Umständen liefern. Es könnte ein sehr emotionaler Abend auf dem Eis werden“, so Thom.

Nach den sehr kräftezehrenden Wochen seit Weihnachten gibt es einige Blessuren im Rudel. Bis auf Herbert Geisberger sind jedoch alle Spieler einsatzfähig.


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