Selber Wölfe legen vor5:2-Sieg gegen Weiden

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der Schlüssel zum Selber Erfolg war das Überzahlspiel – vier der fünf Treffer fielen in zahlenmäßiger Überlegenheit. Beflügelt vom stimmungsgewaltigen, einheimischen Anhang starteten die Wölfe furios und entschlossen in die dritte Play-off-Begegnung. Innerhalb der ersten 120 Sekunden gab es die ersten Chancen durch Geisberger, Deske, Heilman und Piwowarczyk. Weidens Goalie Lehr, der ein sehr starker Rückhalt seines Teams über die gesamtem 60 Minuten war, zeigte hier schon seine Klasse und bewahrte seine Farben vor einem frühen Rückstand. Wenig zu tun hatte bis dahin sein Gegenüber Stefaniszin, der aber mit einer starken Fußabwehr gegen Babic klärte. Die Selber waren weiter tonangebend, Weiden beschränkte sich auf Konter. Es wurde härter und hitziger auf dem Eis, der ehemalige Selber Schmid übertrieb es jedoch und musste nach überhartem Einsteigen gegen Gare – der nach längerer Behandlungspause weiterspielen konnte – mit einer Matchstrafe zum Duschen. In Überzahl fehlte es zu Beginn noch an der Präzision, aber wenig später eröffnete Piwowarczyk den Torreigen. Der Selber Topscorer wurde mustergültig am langen Pfosten bedient und besorgte die nach dem Spielverlauf längst überfällige Führung. Letztere hatte aber nur 41 Sekunden Bestand. Ebenfalls in Überzahl traf Blue-Devils-Verteidiger Herbst zum Ausgleich.

Unverändertes Bild auch im Mittelabschnitt. Die Wölfe ließen weiterhin zu viele Chancen ungenutzt – Goalie Lehr nach Moosbergers Schuss im Glück, auch Dorrs Schuss verfehlte knapp das Ziel. Aber die Selber nahmen weiter Fahrt auf und wurden für ihren nimmermüden Einsatz belohnt. Gares Schlagschuss fälschte Moosberger unhaltbar zur erneuten Führung ab. Weiden trug wenig zum Spiel bei, gefährlich nur über blitzartig vorgetragene Konter, Selb versäumte es aber, sein deutliches Chancenübergewicht in Tore umzumünzen. Dorr, Moosberger sowie Ondruschka scheiterten an Weidens Besten Lehr, auf der Gegenseite hatte Selb Glück, dass Abercrombie freistehend Nerven zeigte und Stefaniszin nicht überwinden konnte. Während Mudryk penaltyreif alleine durchgebrochen scheiterte, fiel wenig später das befreiende 3:1. Aber die Gäste hatten wieder eine passende Antwort parat. 85 Sekunden vor Drittelende nutzten sie eine Unaufmerksamkeit der Selber zum 2:3-Anschlusstreffer.

Der erwartete Sturmlauf der Gäste blieb aus, die Selber standen gut und suchten ihrerseits mit ihren Angriffsbemühungen die endgültige Entscheidung. Als Schreier die Strafbank drücken musste, nutzte Geisberger diese Möglichkeit und traf im Nachschuss zum wichtigen 4:2. Jubel auf Selber Seite, Frust bei den Gästen. Als sieben Minuten vor Ende Moosberger mit seinem zweiten Treffer das 5:2 besorgte, war die Messe endgültig gelesen.

Weiter geht es am Freitag, 17. März, um 20 Uhr in Weiden.


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