Selber Wölfe kommen zu den Lindau Islanders an den BodenseeAuswärts wartet der „große EVL“

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Am 18. Januar um 19.30 Uhr ist der „kleine“ EVL zu Gast in Landshut beim „großen“ EVL. Das Team von Trainer Axel Kammerer, mit dem der EVL vorige Woche den Vertrag bis 2020 verlängerte, rangiert seit Jahren stets in der oberen Tabellenhälfte der Oberliga Süd und hält momentan mit vier Punkten Rückstand, auf dem dritten Tabellenplatz, den Anschluss an das Spitzenduo Peiting und Regensburg. Die bisherigen Spiele der Islanders gegen den EVL waren meist deftige Niederlagen, allerdings nicht dieses Jahr. So konnten die EV Lindau Islanders den großen EVL beim Spiel im Oktober erstmals schlagen. Sie gewannen das Spiel mit 5:3 vor heimischer Kulisse und starteten anschließend eine kleine Siegesserie bis zur Deutschland-Cup-Pause. Im ersten Spiel gegen den EV Landshut in dieser Saison, sahen die Fans ein spannendes Spiel, mit leichten Vorteilen auf Lindauer Seite im ersten Abschnitt. Im weiteren Spielverlauf drehten die Landshuter das Spiel jedoch und siegten am Ende knapp mit 4:2. Die besten Spieler in den Reihen der Landshuter sind der tschechische Topscorer Miloslav Horava, sowie Marc Schmidpeter und Maximilian Forster. Zum EV Landshut im Allgemeinen muss man den Eishockeybegeisterten wohl nicht viel sagen, denn einige Legenden des Deutschen Eishockeys spielten schon für den EVL, allen voran Erich Kühnhakl, als die Ikone des Landshuter Eishockeys aber auch Ex-Bundestrainer Marco Sturm begann seine Karriere beim EV Landshut. Man sieht, die EV Lindau Islanders sind was die Historie betrifft, der „kleine“ EVL. Dass die EV Lindau Islanders den Großen aber Parole bieten können, haben die beiden Spiele in der Normalrunde mit einem Sieg und einer knappen Niederlage gezeigt.

Das nächste Heimspiel folgt am 20. Januar um  18 Uhr in der heimischen Eissportarena gegen die Selber Wölfe, es ist schon das vierte und wahrscheinlich vorerst auch letzte Spiel in dieser Saison gegen Selb. Die Oberfranken verloren beim ersten Aufeinandertreffen im Oktober mit 3:7 am Bodensee und auch beim Rückspiel im November in Selb zogen sie den Kürzeren gegen die Islanders als diese mit 4:1 gewannen. Beim ersten Aufeinandertreffen in der Meisterrunde vergangenen Sonntag, hatten die Wölfe zum ersten Mal diese Saison das bessere Ende für sich. Die Islanders gingen in diesem Spiel zwar zweimal in Führung, zum 1:0 durch Santeri Ovaska und zum 2:1 durch Kapitän Andreas Farny. Es sollte aber nicht für drei  Punkte reichen. Die Selber nahmen kurz vor Schluss den Goalie vom Eis, um einen weiteren Feldspieler bringen zu können. Dies hatte auch Erfolg, denn nur 27 Sekunden vor Ende der Partie glichen die Wölfe zum 2:2 aus. In der Overtime gelang es keinem Team ein Tor zu erzielen und im Penaltyschießen traf Ian McDonald als einziger Spieler beider Teams, was den Selbern den Zusatzpunkt brachte. Die Islanders sinnen deshalb auf Revanche beim Rückspiel gegen die Wölfe und werden alles dafür geben am Sonntag die drei Punkte einzufahren. Die EV Lindau Islanders treffen auf einen spielstarken Gegner und dürfen sich durch die Verletztenmisere der Wölfe nicht getäuscht fühlen, dass es unter diesen Voraussetzungen einfacher werden dürfte. Denn in genau solchen Situationen wachsen Mannschaften besonders zusammen. Die Mannschaft um Oberliga-Süd-Topscorer Ian McDonald, der allein schon 64 Punkte erzielt hat, ist brandgefährlich. Aufgrund der vielen Verletzten legten die Wölfe am Montag offensiv nochmal nach und verpflichteten Carl Zimmermann, der von den Red Bull Juniors aus Salzburg kam.

Die Schneehelfer die am letzten Freitag durch den erneuten Schneefall teils nicht kommen konnten, haben beim Heimspiel gegen Selb erneut die Chance, sich Oberliga-Eishockey anzuschauen. Zum Zeichen des Danks und der Wertschätzung für ihren unermüdlichen Einsatz in Lindau, angesichts der vergangenen Schnee- und Witterungsbedingungen, laden die EV Lindau Islanders alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die von Bauhof, privaten Räumteams im öffentlichen Auftrag, der Feuerwehr und des THWs im Einsatz waren, ein. Der Spielbesuch für die Helfer ist kostenlos, die Ausgabe des großen Freikartenkontingents erfolgt über den Bauhof Lindau.

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