Selber Wölfe klettern auf Platz dreiErfolg im Wiederholungsspiel in Waldkraiburg

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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„Wir taten uns etwas schwer, motiviert in die Partie zu gehen. Zum Glück haben wir ein frühes Tor erzielt. Mitte des zweiten Drittels waren wir etwas unkonzentriert, sind aber natürlich froh über die drei Punkte. Nun haben wir uns ein größeres Polster zum Verfolger Peiting geschaffen, das ist unheimlich wichtig“, so VER-Coach Henry Thom.

Zur „After Work Party“ in Oberbayern – das Spiel begann bereits um 18.30 Uhr – musste Wölfe-Coach Thom auf Kümpel, Neumann und Böhringer verzichten. Dafür rückten Heinz, Silbermann und Bätge in den Kader. Die etwa 20 mitgereisten Wölfe-Fans durften schon früh jubeln, erst versuchte sich Piwowarczyk und Gare, dann packte Kolb den Hammer aus und traf bereits nach 66 Sekunden. Und es sollte noch besser kommen. Mudryk tanzte sich mit der Hartgummischeibe durch die gegnerischen Reihen und erhöhte auf 2:0. Daraufhin ließen die Selber die Zügel etwas schleifen und kassierten prompt den Anschlusstreffer. Auch in der Folge sorgten Piwowarczyk und Geisberger mehrmals für dicke Luft vor dem Kasten des Gastgebers, doch die letzte Konsequenz fehlte.

Den Mittelabschnitt mussten die Oberbayern in Unterzahl beginnen, denn Hradek holte sich kurz vor der Schlusssirene des ersten Drittels eine Strafzeit ab. Der Wölfe-Offensive gelang es aber nicht, mit ihrem ersten Überzahlspiel für ordentlich Druck zu sorgen. Fünf Minuten später klappte es dann aber doch mit dem Toreschießen. Absolut sehenswert der Treffer von McDonald, der seine ganze Klasse aufblitzen ließ, an zwei Verteidigern vorbeizog und auf 3:1 erhöhte. Die Führung hätte zu diesem Zeitpunkt schon deutlich höher sein müssen, denn Möglichkeiten gab es mehr als genug. Besser machten es da die Löwen, die kurz vor der Pausensirene durch Rousek verkürzten.

In den letzten 20 Minuten zeigte sich ein ähnliches Bild wie in den beiden vorangegangenen Abschnitten. Die Hausherren kamen nicht oft vor das Selber Tor, doch wenn, dann waren sie durchaus gefährlich. Die Wölfe zeigten sich aber weiterhin optisch überlegen, verbrachten viel Zeit in der eigenen Offensivzone und konnten durch Gare den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Die bis dato nahezu körperlose Partie wurde etwas hektischer, als Goalie Deske im Torraum umgefahren wurde. Schiedsrichter Altmann ahndete dies mit einer Strafzeit und die konnte VER-Kapitän Ondruschka zum 5:2 ausnutzen. Die Freude währte aber nur kurz, denn wieder war es Kanada-Import Norris, der nur 35 Sekunden später auf 3:5 verkürzte. Kurz vor Schluss nahm Löwen-Coach Zerwesz seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Der Treffer fiel, jedoch für die Gäste, als Mudryk die Scheibe in das verwaiste Tor schob.

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