Selber Wölfe kämpfen um Platz in den Top vierDas Highlight des Jahres

(Foto: dpa)(Foto: dpa)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Das Jahr 2018 begann wie das Jahr 2017 endete. Die Wölfe feierten einen ungefährdeten Sieg gegen das Schlusslicht der Oberliga Süd, den TEV Miesbach (5:0). „Es ist nicht so einfach, in ein solches Spiel zu gehen. Jeder erwartet einen deutlichen Sieg. Aber dass Miesbach Eishockey spielen kann und bis zur letzten Sekunde alles auf dem Eis lässt, wussten wir schon nach unserem Spiel dort. Was zählt sind drei Punkte. Die haben wir eingefahren und Manuel Kümpel hat einen Shutout gefeiert. Jetzt zählt das nächste Spiel“, sagt VER-Trainer Henry Thom.

Und das hat es in sich. Denn der Weg führt Selb zum Tabellenführer nach Rosenheim. Und nicht nur deshalb ist es ein besonderes Spiel. Der vierte Selber Sonderzug rollt nach Oberbayern und wird 570 Wölfe-Fans ins Emilo-Stadion bringen. Thom: „Das ist Wahnsinn. Das ist natürlich auch für uns etwas ganz besonderes. Das pusht uns, wenn man in ein volles Stadion kommt und die Stimmung unglaublich ist. Das hilft uns natürlich, wenn wir so viel Unterstützung hinter uns wissen. Die brauchen wir auch, denn Rosenheim wird nach der Niederlage in Selb (8:4) ein bisschen Wut im Bauch haben. Und auch die Starbulls werden die Atmosphäre aufsaugen. Diese Mannschaft geht 60 Minuten höchstes Tempo, spielt körperlich sehr hart und hat einen enormen Zug zum Tor. Außerdem kommt ihr Goalie zurück und das gibt der Hintermannschaft natürlich nochmal mehr Sicherheit. Wir haben Respekt vor den Starbulls, unschlagbar sind sie aber auch zuhause nicht! Auch wir stehen nicht umsonst nur drei Punkte hinter dem Tabellenführer.“

Schon zwei Tage später geht’s weiter. Und gerade gegen den EC Peiting ist Konzentration gefragt. Denn die Mannschaft um Topscorer Ty Morris ist nicht weniger gefährlich als die Starbulls. Und zudem kämpfen auch die Peitinger um einen der Plätze unter den Top vier. „Peiting stellt seit Jahren eine Topmannschaft in der Oberliga. Unter den ersten fünf geht es sehr eng zu. Jeder Punkt ist wichtig und Peiting ist auswärts vielleicht noch ein bisschen stärker als zuhause, weil sie sehr gut kontern und ein überragendes Überzahlspiel haben. Aber ich denke noch nicht an Sonntag. Wir gehen von Spiel zu Spiel, denn am Ende der Meisterrunde wird abgerechnet – und nicht am Ende der Hauptrunde“, erklärt Thom. Das Hinspiel in Peiting gewannen die Wölfe mit 6:3.

Nach den englischen Wochen um Weihnachten und Neujahr gibt es die eine oder andere Blessur. Entwarnung gibt es bei Jared Mudryk. Er hatte beim Spiel gegen Miesbach einen Ellbogencheck bekommen und Teile zweier Zähne verloren. Auch Dominik Kolb hat keine Folgeschäden davongetragen und wird spielen.