Selber Wölfe kämpfen sich zum SiegOvertime-Erfolg gegen den Höchstadter EC

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Die Partie war wahrlich kein Leckerbissen für die Zuschauer, doch das ersatzgeschwächte Wolfsrudel ließ selbst kaum Chancen für die Gäste zu und blieb bis zum verdienten Siegtreffer durch Gare in der Verlängerung geduldig. Vor Spielbeginn wurde Dennis Schiener eine besondere Ehre zuteil: Das  Selber Eigengewächs bestritt am Abend sein 447. Pflichtspiel im Trikot der ersten Mannschaft der Wölfe und ist somit alleiniger Rekordspieler des Vereins. Er löste damit Peter Hendrikson ab.

Die erste Torchance im Spiel gehörte dem Höchstadter EC, doch dann waren von den Gästen lange Zeit nicht mehr viel Offensivbemühungen zu sehen. Vielmehr verlegten sich die Alligators auf Zerstörung des Spiels, man stand tief vor dem eigenen Tor und versuchte die Scheibe möglichst von selbigen weg zu halten. Wenn die Wölfe dann doch einmal eine Lücke fanden, dann war bei Schnierstein im Höchstadter Tor Endstation oder es half der Pfosten aus, wie bei einem Abschluss von Hördler in der 18. Minute. Mehr Glück hatte etwa vier Minuten vorher Gollenbeck, der einen sehenswerten Angriff über Müller und McDonald zur Wölfe-Führung abschloss.

Eigentlich sollte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Hausherren die Führung ausbauen würden. Zu wenig passierte im Offensivspiel der Gäste. Doch weit gefehlt: Ein Fehler im Spielaufbau bescherte Höchstadt eine Überzahlsituation vor Deskes Kasten und diese spielten die Gäste wunderbar zum Ausgleich aus. Die dritte Selber Formation um Hördler, Rekordspieler Schiener und Klughardt antwortete prompt mit einem tollen Wechsel, erspielte sich gleich mehrere gute Gelegenheiten, allerdings wollte nichts Zählbares herausspringen.

Im Schlussabschnitt wollten beide Teams keine Fehler mehr machen. Klare Torchancen waren hüben wie drüben Mangelware, das Spiel lebte von der Spannung. Die Gäste brachten immer wieder einen Schläger – wie Szwajda in der 42. Minute gegen Geigenmüller – oder einen Schlittschuh zwischen Puck und Torlinie. Andererseits hatten auch beide Torhüter mehrfach die Gelegenheit sich auszuzeichnen, so parierte Schnierstein drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gegen Schiener im Nachfassen. Es ging folgerichtig in die Verlängerung, in der die Wölfe zunächst mit einem Mann mehr auf dem Eis agierten, da Otte noch eine Reststrafe wegen übertriebener Härte abbrummen musste. Und diese Gelegenheit ließ sich Selb nicht nehmen: McDonald bediente Gare mustergültig, der den Puck zum vielumjubelten und verdienten Siegtreffer über die Linie bugsieren konnte.

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