Selber Wölfe hat das Rennen noch nicht aufgegebenWird der Kampf um Platz 1 noch einmal spannend?

(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)(Foto: Mario Wiedel/Selber Wölfe)
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Satte, und nicht unbedingt erwartbare fünf Punkte haben die Selber Wölfe am Wochenende gegen Sonthofen und in Rosenheim eingesackt. Und vor allem die furiose Aufholjagd in Rosenheim sorgte für begeisterte Wölfe. „Das war schon stark. Da sieht man, was in der Truppe steckt. Charakter, spielerische Klasse und der unbedingte Wille. Am Sonntag hats geklappt! Das heißt aber nicht, dass es jetzt von alleine läuft“, sagt VER-Trainer Henry Thom.

Und auch gegen Sonthofen war es allen voran ein Sieg des Willens. Thom: „Natürlich geistern dir da vier Niederlagen in Folge gegen eine Mannschaft im Kopf rum. Aber die Jungs haben unseren Plan durchgezogen und haben sich belohnt. Sonthofen spielt sehr massiv vor dem eigenen Tor. Und Geduld ist nun mal eine Tugend.“

Fünf Punkte Vorsprung hat der Tabellenführer, der Deggendorfer SC, auf Rosenheim und die Wölfe. Eigentlich ein beruhigendes Polster für die Mannschaft von John Sicinski. „Natürlich ist Deggendorf jetzt der Top-Favorit auf den Titel in der Südstaffel. Fünf Punkte vor, nur noch vier Spiele zu spielen. Eine Spitzenmannschaft sollte einen Weg finden, das auf der Zielgeraden nach Hause zu bringen. Nichts desto trotz müssen sie am Freitag ins Vorwerk und wir werden alles versuchen, nochmal oben ran zu schnuppern“, sagt der Coach.

Zudem hat der Deggendorfer SC auf dem Transfermarkt nochmal richtig zugeschlagen. „René Röthke ist natürlich eine Bereicherung für jede Mannschaft in der Oberliga. Seine Statistiken bisher zeigen das eindrucksvoll. Das macht Deggendorf natürlich noch gefährlicher. Ich sehe die Stärke aber momentan einfach im Lauf, den diese Mannschaft hat. Sie schießen die Tore zum richtigen Zeitpunkt und finden immer einen Weg, sich aus brenzligen Situationen zu befreien. Das heißt für uns: Druck hochhalten und sehr konzentriert nach hinten arbeiten“, sagt Thom.

Den Blick nach hinten sollte man aber trotzdem nicht aus den Augen verlieren. Thom erklärt: „Landshut hat das vermeintlich beste Restprogramm, ja. Aber wir machen uns da keinen Kopf. Unser Ziel, einen Platz unter den besten vier, haben wir erreicht. Meine Jungs können befreit aufspielen. Wir spielen in unserem Wohnzimmer, wir haben die aluteste Halle im Rücken und auch wir können ja bisschen Eishockey spielen. Wir freuen uns auf dieses Spiel, das mit Sicherheit schon einen Hauch von Play-offs haben wird.“ Von den bisherigen vier Duellen gegen Deggendorf konnten unsere Jungs drei für sich entscheiden (4:0, 1:4, 2:1 n.V., 4:2).

Ganz andere Voraussetzungen warten für die Wölfe am Sonntag zum Derby bei den Blue Devils Weiden. Thom blickt voraus: „Das ist eine sehr schwere Aufgabe. Weiden will unbedingt noch von Platz 8 runter und die Chance darauf lebt ja weiter. Zudem ist es das letzte Derby der Saison. Da steckt viel Brisanz drin, denn so kann man mit einem Derbysieg nochmal was auslösen vor den Play-offs. Außerdem sind die Blue Devils auch im Aufwind. So kurz vor den Play-offs werden überall nochmal alle Kräfte mobilisiert. Jetzt geht´s um alles und deshalb müssen wir mit vollem Einsatz und vor allem der nötigen Frische im Kopf in dieses Spiel gehen.“

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Oberliga Süd Meisterrunde

Sonntag 23.02.2020
Selber Wölfe Selb
5 : 1
EV Lindau Lindau
Eisbären Regensburg Regensburg
7 : 1
Blue Devils Weiden Weiden
ECDC Memmingen Memmingen
1 : 4
SC Riessersee Riessersee
EV Füssen Füssen
7 : 5
Starbulls Rosenheim Rosenheim
Deggendorfer SC Deggendorf
3 : 6
EC Peiting Peiting
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